Ausversehen vegan im Osternest


Ausversehen vegan im Osternest

Ausversehen vegan und sehr beliebt

Ausversehen vegan? Was soll denn das bitte bedeuten, fragst du dich jetzt? Nun ja, heute soll es um Lebensmittel gehen, die im Grunde zufällig vegan sind und sich trotzdem großer Beliebtheit erfreuen. Trotzdem meine ich deshalb, weil viele Menschen gar nicht wissen, dass es sich tatsächlich um vegane Produkte handelt. Meist ausversehenvegan-1nehmen sie dies erst zur Kenntnis, wenn sie sich mit der pflanzlichen Ernährung auseinander setzen. Denn natürlich hinterfragt man dann genauer, in welchen Produkten tierische Inhaltsstoffe und Erzeugnisse enthalten sind. Und darüber hinaus, welche Nahrungsmittel man bei einer veganen Ernährung noch essen kann oder möchte.

Ich bin in meinem ersten Blogpost zum Thema Osterbräuche bereits kurz auf den Begriff ausversehen vegan eingegangen. Meist haben Menschen mit einer kritischen Haltung gegenüber pflanzlicher Ernährung die Vorstellung, dass man außer Salat und Soja nichts anderes mehr essen könne als Veganer. Witzigerweise befassen sie sich aber äußerst selten damit, welche Produkte denn bereits von Natur aus vegan -also pflanzenbasiert- sind. Darüber hinaus überlegen sie noch weniger, dass es ja auch viele verarbeitete Produkte auf dem Markt gibt, die keine tierischen Erzeugnisse wie Milch, Eier oder Sahne enthalten. Ein sehr bekanntes und beliebtes Produkt für ausversehen vegan sind die Pommes mit Tomaten- oder Curryketchup. Die gibt es einfach überall zu kaufen, egal in welchem Supermarkt, Discounter oder Fastfood-Restaurant du dich umschaust.

 

Diese Lebensmittel sind sowieso vegan

Weitere sehr gute Beispiele sind auch fertige Pizza -und Blätterteige, Weizentortillas, Kroketten, Reis, Nudeln, Falafel, Margarine, Haferflocken, Griess, Marmelade, diverse Müsli- und Cornflakes, Puddingpulver, Brote, Pesto, Hummus, sämtliche Konserven und natürlich Nüsse, Körner, Pilze, Obst und Gemüse. Wichtig an dieser Stelle sei zu erwähnen, dass viele der hier aufgeführten Produkte auch in der nicht-veganen Variante verfügbar sind. Beispielsweise gibt es auch Pasta mit Ei oder Pesto mit Sahne. Aber dennoch gibt es die zufällig veganen Varianten in jedem halbwegs gut sortierten Lebensmittelmarkt und daraus lassen sich schon richtig leckere Gerichte zaubern. Sowohl fürs Frühstück als auch zum Mittag- oder Abendessen.

Wohlbemerkt haben wir hier noch nicht einmal ein sogenanntes Ersatzprodukt hinzugefügt, wobei Veganer auch weniger von Ersatzprodukten sprechen. Sie sagen lieber Alternativen: Eine Alternative zum klassischen Jogurt aus Kuhmilch ist Jogurt auf Soja-, Kokos- oder Lupinenbasis. Diverse Alternativen zur klassichen Kuhmilch selbst sind Pflanzenmilch auf Reis-, Soja-, Mandel-, Hafer-, Dinkel- oder Kokosbasis. Eine solide Alternative zu einer Fleischfrikadelle ist eine Frikadelle aus Gemüse, Soja oder Hülsenfrüchten wie Linsen oder Erbsen. So können wir das weiterführen und erkennen schnell, dass vegan lediglich bedeutet, dass die Basis pflanzlicher Natur ist.

 

zufällig vegane Süßigkeiten

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Da wir aktuell in der Vorosterzeit sind und kommendes Wochenende wieder fleißig viele Süßigkeiten verschenkt werden, möchte ich natürlich auch Süßes nicht außer Acht lassen. Denn entgegen der Annahme, man müsse immer extra vegane Artikel kaufen, gibt es auch hier einige Artikel aus der Rubrik ausversehen vegan. Zum Beispiel sind etliche Süßigkeiten aus oder mit Marzipan oder Zartbitterschokolade zufällig vegan. Besonders Spezialitäten wie gefüllte Lebkuchen oder Dominosteine mit Zartbitterschokoloade sowie Spekulatius und Marzipankartoffeln oder -Eier sind vegan. Das Schöne daran ist, dass diese Köstlichkeiten reichlich an Weihnachten und Ostern verzehrt werden. Somit stellen wir fest, dass Menschen diese Süßigkeiten wirklich gerne essen obwohl sie vegan sind.  Im Umkehrschluss bedeutet das, dass vegan nicht unbedingt mit Verzicht zu tun haben muss. Man achtet lediglich anders auf die Inhaltsstoffe.

Ich habe hier ein paar Bilder zusammengestellt, die diverse Süßigkeiten von teils sehr bekannten Marken zeigen. Alle diese abgebildeten Produkte sind von Haus aus vegan, obwohl es nicht explizit drauf steht, also ausversehen vegan. Auch die sehr bekannten Mon Chéri, Jelly Beans und Mr. Tom sowie Oreo Kekse sind vegan. Natürlich heißt das nicht automatisch, dass diese Produkte gesünder sind. Im Gegenteil: Es sind ebenfalls Zuckerbomben, Chemiekeulen und die Inhaltsstoffe entstehen oft unter fragwürdigen Bedingungen. Das zeigt wiederum ganz klar, dass vegan nicht immer öko, bio oder gesund ist. Es sind alles ungesunde Süßigkeiten, die man nur in Maßen genießen sollte. Ob nun Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs enthalten sind oder nicht.

Ostersüßigkeiten die ausversehen vegan sind

Da es aber offensichtlich ohne tierische Inhaltsstoffe geht, wächst die Idee, immer mehr Lebensmittel auf pflanzlicher Basis herzustellen. Somit fällt in diesem Zuge immerhin schonmal die Ausbeutung von Tieren weg, auch wenn das Hüftgold bleibt. Speziell für süße Osternester, die viele Hasen und Eier sowie Osterspezifische Leckereien beinhalten sollen, verlinke ich euch hier einmal eine Seite von PETA . Denn hier werden noch viele weitere Produkte gelistet, die ausversehen vegan sind und die speziell an Ostern in die Supermarktregale wandern. Ganz bekannt ist hier der große Schokohase von Lindt, der tatsächlich auch zufällig vegan ist. Außerdem finde ich an diesem Beitrag von PETA sehr anschaulich, dass aufgezeigt wird, in welchem Supermarkt man welche Produkte findet. Wenn man das erstmal weiß, fällt es doch deutlich einfacher den liebsten einfach mal zufällig vegane Süßigkeiten zu schenken.

Ausversehen vegan vs. gewollt vegan

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Zu guter letzt bleibt die Frage, kaufe ich nun lieber zufällig vegane Süßigkeiten oder solche, wo es klar deklariert ist. Ich würde sagen, das hängt ein wenig davon ab, wie intensiv du dich bereits mit der veganen Ernährung auseinander gesetzt hast. Viele fühlen sich oft anfangs damit überfordert extra nach Vegan Siegel Ausschau halten zu müssen und greifen auch gerne zu Altbewährtem. Somit soll dieser Blogpost dir einen ersten Einblick gegeben haben, was ausversehen vegan bedeutet und dass vegane Produkte nicht automatisch heißt, dass sie weniger schmecken.

Je mehr du dich mit dem Thema auseinandersetzt, wo und wie deine Nahrungsmittel hergestellt werden, desto eher kann es passieren, dass du mit der Zeit auch Fairtrade oder Biosiegel hinterfragst. Vielen Veganern ist beispielsweise wichtig, dass der Kakao für die Schokolade unter fairen Arbeitsbedingungen in den Anbauländern entsteht. Oder aber auch, dass für vegane Lebensmittel nicht extra noch mehr Palmöl produziert wird, wofür viel Regenwaldfläche gerodet wird. Du siehst bereits jetzt, das Thema Ernährung kann komplex sein, vegan essen allein ist es aber nicht. Zu Beginn reicht der Griff zur zufällig veganen Schokolade doch völlig aus. Im Grunde kannst du dich mit und ohne tierischen Lebensmitteln gesund oder ungesund ernähren. Dazu werden natürlich weitere Bloginhalte folgen. Ich wünsche dir und deinen Liebsten eine schöne und sonnige Osterzeit.

 

 

 

 

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