Fit in den Frühling mit pflanzlicher Ernährung


Fit in den Frühling mit pflanzlicher Ernährung

Fit in den Frühling mit veganer Ernährung – Gastbeitrag von Chris und Sarah von „Unser Pflänzchen“

 

Das Interview mit Chris von „Unser Pflänzchen“ zum Thema FIT IN DEN FRÜHLING MIT VEGANER ERNÄHRUNG hier als Podcastfolge hören

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Die Tage werden länger, die Sonne wird kräftiger, die Natur erwacht so richtig neu zum Leben. Und irgendwie packt diese Aufbruchsstimmung der Natur alle Jahre wieder auch uns Menschen. Denn sind wir mal ehrlich: Wer von uns hat nicht schon längst an seine kommende „Strandfigur“ gedacht oder sich über den Winterspeck geärgert, den man sich doch schon wieder über die Feiertage angefuttert hat und der sich noch immer hartnäckig hält?

Es ist oft jedes Jahr genau um diese Zeit, wenn wir so richtig den Rappel kriegen, wieder Lust auf mehr Bewegung haben und auch wieder mehr in unsere Fitness investieren wollen. Woran das liegt und wie wir, gerade mit der richtigen Ernährung, voll durchstarten können, verrate Ich euch in diesem Artikel zu „Fit in den Frühling mit veganer Ernährung“.

Warum wir im Winter oft etwas runterfahren…

Aber wie kommt es eigentlich, dass wir uns jeden Frühling neu in den A… ääääh, Hintern treten müssen? Warum fällt es uns so schwer, unsere Form, unsere Fitness und oft vor allem unsere Ernährungsgewohnheiten über den Winter zu halten? Naja, das liegt erst mal grundsätzlich daran, dass wir biologisch betrachtet trotz all unserer Technik und Moderne noch immer gute alte Säugetiere sind, die nun mal ganz klassisch irgendeine Form von, Ich nenne es mal „Winterruhe“ halten.

Fit in den Frühling-2Betrachten wir mal den menschlichen Organismus mit Bezug auf seinen Energiehaushalt vor allem im Kontext seiner historischen Entwicklung: Eigentlich hat der Mensch den Winter über weniger Nahrung gefunden und musste eher mit seinen Vorräten haushalten. Und eigentlich hat der Mensch gerade im Winter sogar noch etwas mehr Energie gebraucht, um gegen die Kälte anzuheizen.

Das bedeutet, dass wir als Menschen eigentlich darauf getrimmt sind, uns den Sommer und Herbst über ein schönes, dickes Fettpolster anzufuttern, von dem wir dann in einem möglichst bewegungsarmen Winter zehren können. Und tatsächlich hat der Körper auch seine biologischen Mechanismen, mit denen er uns im Winter etwas zur Ruhe bringen will. Das spüren wir z.B. schnell anhand einer gewissen Antriebslosigkeit, die sich bis hin zu einer Winterdepression entwickeln kann.

Diese Antriebslosigkeit hat ihre Ursachen unter anderem darin, dass wir den Winter über weniger Sonnenschein abbekommen (und darüber weniger Vitamin D produzieren, das ist aber ein anderes Thema) und damit direkt zur Folge, dass wir uns weniger bewegen, träge werden und ja, auch mehr essen. Die gute Nachricht lautet also schon einmal: Mach dich nicht wegen dem Winterspeck verrückt. Die Natur hat das so vorgesehen und wenn überhaupt ist das ein Zeichen dafür, dass deine Biologie noch in einem natürlichen Gleichgewicht ist.

 

…und dann zum Frühling einen Kick brauchen

Aber kaum ändert sich das Wetter und hier eben vor allem die Temperaturen und die Sonnenscheindauer, ändern sich die auch die Spielregeln! Werden unsere Haut und unsere Augen nämlich im Frühling dann wieder vermehrt mit Sonne beschienen, nimmt die Produktion des wichtigen Vitamin D wieder zu, unser Serotonin-Spiegel (eines unserer Glückshormone) steigt und wir fühlen uns wieder unternehmungslustig und voller Tatendrang. Und das ist auch gut so, denn genau jetzt WILL uns unsere Biologie auch wieder nach draußen treiben – was wir in unserer modernen Gesellschaft oft als aufkommende Frühlingsgefühle erleben.

Warum also nicht genau diese Energie mitnehmen?

Was unsere Ernährung mit der Fitness zu tun hat…

Wir können es regelrecht spüren: Der Körper will bewegt werden. Und ob du jetzt wie wir Kraftsport betreibst, Joggen oder Wandern gehst, Yoga machst, boulderst oder oder oder… Die Art des Sports spielt dabei erst einmal gar keine so große Rolle, dein Körper wird es dir in jedem Fall danken, wenn du ihm etwas zu tun gibst. Und aus diesem Grund will ich mich an dieser Stelle auch gar nicht so lange bei dem Sport selbst aufhalten. Da gibt es andere, die euch da kompetenter etwas zu erzählen können. Mit geht es vielmehr um den zweiten, sehr relevanten Faktor neben Sport für die Fitness: Unsere Ernährung!

Fit in den Frühling-4Denn eines muss uns bewusst sein: Der Sport formt vielleicht das Potenzial unserer Körper. Unsere Ernährung hingegen liefert die gesamte Energie und alles an Nährstoffen was der Körper so braucht, um Leistung zu zeigen. Und hier sind es vor allem die Kalorien (Energie) sowie die Mikro- und Makronährstoffe, die wir beachten sollten, wenn es um Fitness, aber auch allgemein die Gesundheit geht.

Kurz gesagt liefern die Kalorien dem Körper die Energie, die er zum Arbeiten brauch. Nehmen wir mehr Kalorien zu uns, als wir benötigen, nehmen wir zu (das ist dir wahrscheinlich über den Winter passiert). Und nehmen wir weniger Kalorien zu uns, als wir benötigen, nehmen wir ab (das ist wahrscheinlich das, was du JETZT erreichen möchtest). Die Kalorien eines Lebensmittels wiederum ergeben sich aus seinen Makronährstoffen. Diese lassen sich unterteilen in Kohlenhydrate, Fette und Proteine. Während Kohlenhydrate und Fette überwiegend Energieträger sind, haben Proteine noch den für die Fitness wichtigen Nutzen, dass sie für den Muskelaufbau benötigt werden.

Mikronährstoffe (dazu gehören die Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente) zuletzt werden für alle möglichen Stoffwechselprozesse im Körper benötigt. Das sind zu viele, um sie hier im Einzelnen aufzuzählen. Du kannst deshalb vereinfacht davon ausgehen, dass diese super-überlebenswichtig sind und für deine Fitness und deine Gesundheit eine herausragende Rolle spielen. Lebensmittel, die zu unserer Fitness und vor allem zu unseren Fitnesszielen jetzt im Frühling beitragen sind also vor allem solche, die möglichst viele Mikronährstoffe enthalten, reich an Protein sind und auf der anderen Seite gleichzeitig keine Kalorienbomben sind bzw. ein vernünftiges Verhältnis von Nährstoffen zu Kalorien aufweisen.

…und wo vor allem die Vorteile in der veganen Ernährung liegen

Darunter fallen zunächst einmal alle möglichen Arten von Gemüse. Egal ob Paprika, Möhre oder Brokkoli, Gemüse hat in aller Regel einen hohen Ballaststoff-Gehalt, gleichzeitig (bezogen auf 100 g) relativ wenig Kalorien und trotzdem noch sehr viele Mikronährstoffe. Damit halten sie dich also lange satt und versorgen dich zudem mit allem, was du für deine Gesundheit und Fitness brauchst. Perfekt also, wenn man mal eine Phase wieder etwas weniger Kalorien zu sich nehmen möchte. Betrachten wir dann noch Nüsse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte, dann finden wir einige Lebensmittel, die regelrecht vor Protein platzen!

Couscous und Bulgur z.B. schlagen mit 11g/100g Protein zu, bei Haferflocken sind es sogar 13g. Und das Pseudogetreide Amaranth liegt mit fast 15g sogar noch darüber. Aber das war es noch lange nicht. Schwarze Bohnen haben einen Proteingehalt von knapp 22g/100g, rote Linsen sogar 25,5g! Zum Vergleich: 100g Schweinefleisch enthalten etwa 22g Protein und liegen damit mit Mandeln und Pistazien gleich auf, während es die Erdnuss sogar auf Stolze 26g schafft! Und wer jetzt denkt, die Fahnenstange wäre schon erreicht, der hat die ganzen Sojaprodukte wie Tofu und Tempeh vergessen. Ungeschlagener Spitzenreiter ist jedoch Seitan mit sage und schreibe 75g/100g!

Wir sehen also, dass die pflanzliche Ernährung wie dafür gemacht ist, zur eigenen Gesundheit und Fitness, und das nicht nur im Frühling, beizutragen.

Supplements, Ja oder Nein?

Backprotein und Geschmackszauber

Also um eines vorweg zu sagen: Ich bin zu 100% der vollen Überzeugung, dass kein erwachsener Veganer bei gesunder, vollwertiger, ausgewogener und abwechslungsreicher Ernährung jemals Supplements braucht. Punkt. Ich gehe sogar so weit zu sagen, dass wir selbst als Kraftsportler alleine durch unsere Ernährung auf unseren Kalorien- und Proteinbedarf kommen können. Hier folgt aber ein kleines aber.

Ich z.B. möchte nicht ganz so viel Tofu zu mir nehmen und vertrage Seitan nicht gut. Jetzt kann ich natürlich problemlos auf Nüsse, Kerne etc. umsteigen, um dadurch meinen Proteinbedarf zu decken. Die haben natürlich aber auch wieder wesentlich mehr Kalorien und Fett, was ich einfach bedenken muss. An dieser Stelle bin ich also bequem und ergänze meinen Bedarf mit Protein-Supplements.

Bei der Auswahl achte ich darauf, dass es kein Sojaprotein enthält (sonst könnte ich auch einfach weiter Soja essen), eine Mischung aus einem Getreide- und einem Hüllsenfruchtprotein ist (damit ist das gesamte Aminosäureprofil abgedeckt) und dass keine unnötigen Inhalts- und Zusatzstoffe drin sind!

 

Fit in den Frühling mit unserem Pflänzchen

Chris und Sarah von Unser Pflänzchen

Proteinreiche, nährstoffreiche und kalorienbewusste Fitnesskuchen stehen bei uns auf dem Programm, wie du auf unserem Instagramkanal @unser_pflaenzchen und unserem Blog (unser-pflaenzchen.de) sehen kannst, alles frei unter dem Motto: Sportlich gesund auf keine seiner Leckereien verzichten – und alles natürlich aus Liebe vegan!

Dazu haben wir sogar extra ein kostenloses eBook geschrieben (das bekommst du auf http://unser-pflaenzchen.de/hier-beginnt-die-reise), in dem wir auch nochmal im Detail darauf eingehen, wie die vegane Ernährung zur Gesundheit und Fitness beiträgt, was es genau mit Kalorien, Mirko- und Makronährstoffen auf sich hat usw.

Und um den Spagat zwischen gesund und fitnessbewusst auf der einen Seite und Lecker und einfach zu zaubern auf der anderen Seite zu schaffen und alle unsere lieben Pflänzchen da draußen bei ihren Zielen zu unterstützen, haben wir sogar unser eigenes Backprotein entwickelt, das alle oben genannten Kriterien erfüllt, in Deutschland produziert und in einer umweltfreundlichen Verpackung abgefüllt wird. Außerdem ist es Soja- und Glutenfrei und damit bestens für Allergiker geeignet. Das Backprotein ist unser Bestseller auf Amazon und in unserem eigenen Onlineshop erhältlich.

Chris von Unser Pflänzchen

 

Das Bin ich

Ich bin Chris und zusammen mit meiner Frau Sarah Gründer und Betreiber von „Unser Pflänzchen“. Bei uns geht es (fast) den lieben langen Tag um gutes, leckeres, proteinreiches, kalorienbewusstes, veganes und gesundes Essen – auf unseren Seiten darfst du dich da natürlich über das ein oder andere leckere Rezept freuen.

Hier findest du uns im Web, auf Instagram und auf Facebook.

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