Kürbisgerichte


Kürbisgerichte

Kürbisgerichte

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Kürbisgerichte sind besonders im Herbst und Winter die perfekte Lösung für gesunde, leckere und vegane Mahlzeiten. Da die Kürbissaison ab Ende August  beginnt, hat man eine große Auswahl in den Supermärkten und sie sind günstige Zutaten für vielseitige Kürbisgerichte. Allerdings gibt es auch Sommerkürbisse, die den Sommer über laufend geerntet werden können und nicht ganz ausreifen müssen. Zu den Sommerkürbissen gehören z.B.  Zucchini, Rondini und der Spaghettikürbis. Im Herbst wird das Kürbissortiment mit den Sorten ergänzt, die ausreifen müssen. Dazu gehören zum Beispiel Hokkaido, Butternuss, Muskatkürbis.

Doch neben den Speise-Kürbissen gibt es noch die Zierkürbisse, die sich ideal als herbstliche Deko und zu Halloween eignen. Zierkürbisse sind natürlich nicht für essbare Kürbisgerichte geeignet. Diese sind nämlich giftig und haben einen bitteren Geschmack. Wenn man selber Kürbisse zieht, ist es wichtig, darauf zu achten, Zier- und Speisekürbisse nicht zu mischen. Es können nämlich durchaus giftige Kreuzungen entstehen und somit werden auch Speisekürbisse ungenießbar.

Ernte und Haltbarkeit von Kürbissen

Falls du überlegst, Kürbisse selber zu ziehen, solltest du sie unbedingt mit Stil ernten. Denn dann sind sie länger haltbar. Außerdem ist es wichtig, sie vor dem ersten (Boden-)Frost zu ernten, damit die Qualität nicht leidet. Ein Klopftest gibt Klarheit, ob der Kürbis schon reif ist. Klingt er dumpf, so ist er reif. Auch eine orange Farbe weist meist auf die Reife des Kürbisses hin. Wenn der Stil des Kürbisses getrocknet ist und die Schale unbeschädigt ist, halten Kürbisse in dunklen, trockenen Räumen mehrere Monate. Dies trifft allerdings nur auf die Hartschalenkürbisse zu, nicht etwa auf einen eher weichen Sommerkürbis wie Zucchini. Ist der Hartschalen-Kürbis aber einmal aufgeschnitten, sollte er binnen weniger Tage verarbeitet und verzehrt werden.

Die meisten Hartschalen-Kürbisse müssen vor dem Verzehr geschält werden. Lediglich der sehr beliebte Hokkaido Kürbis kann stets mit Schale gegessen werden. Auch der Butternuss-Kürbis kann, wenn er lange genug gegart wird, mit Schale gegessen werden. Da sich das Schälen von Kürbissen oft als schwierig erweist, macht es absolut Sinn, ihn für diverse Kürbisgerichte im Ofen vorzugaren. Dafür den Kürbis halbieren, entkernen und bei 150 Grad im vorgeheizten Ofen 20 bis 30 Minuten garen. Anschließend kannst du ihn wunderbar aushölen indem du ihn mit einem Löffel ausschabst. Oder ihn alternativ mit einem Messer schachbrettartig einschneidest um ihn zu würfeln. Du kannst das Superfood braten, backen, dünsten und kochen. Außerdem lässt sich gewürfelter Kürbis oder Kürbissuppe auch super einfrieren für den späteren Verzehr.

Darum sind Kürbisgerichte so gesund

Kürbisse stecken voller wichtiger Nährstoffe und sind besonders kalorienarm aber ballaststoffreich. Das bedeutet, dass sie trotz geriner Kaloriendichte sehr sättigend sind. Durchschnittlich kommen Kürbisse auf etwa 27kcal auf 100g. Die fleischige Konsistenz führt ebenfalls dazu, dass sie besonders beliebt in veganen und vegetarischen Gerichten sind. Bezüglich der veganen Ernährung sind die Nährstoffe Calcium und Eisen in Kürbissen besonders hervorzuheben. Schließlich ist es wichtig, beides ausreichend zu sich zu nehmen, auch ohne Fleisch und Milchprodukte.

Darüber hinaus enthalten Kürbisse Kalium, Magnesium, Vitamin C und E sowie wertvolles Beta-Carotin. Letzteres ist besonders wichtig, da es vom Körper zu Vitamin A umgewandelt werden kann und sehr positiv für unsere Hautzellen und Schleimhäute ist. Darüber hinaus fördert es unseren Sehvorgang. Magnesium, Kalium und Vitamin C und E sind unabdingbar für unseren Muskelaufbau und deren Regeneration sowie für unser Nervensystem, den Zellaufbau- und die Erneuerung. Die gesamten Stoffwechselvorgänge im Körper werden durch diese wertvollen Inhaltsstoffe in Kürbisgerichten gefördert.

Kürbisgerichte zur Inspiration

Butternuss Kürbis mit Brokkoli und Veta

Kürbisgerichte 2

Zutaten für 2 Butternusshälften:

  • 1 Butternuss Kürbis
  • Eingelegte Tofu Würfel à la Feta, Rezept hier
  • Brokkoliröschen nach Bedarf
  • Rapsöl oder Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • Getrocknete Kräuter nach Bedarf
  • Körner und Samen als Topping
  • Frische Kräuter zur Deko wie hier Basilikum

Zubereitung:
Den Butternuss Kürbis halbieren und den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Die Kürbiskerne auslöffeln und mit einem langen scharfen Messer tiefe Kreuzschnitte in die Kürbishälften einritzen. Anschließend die eingeritzen Kürbishälften mit einer Marinade aus Öl, Salz, Pfeffer und Gewürzen nach Wahl bestreichen und in die tiefen Rillen laufen lassen. Die Aushöhlung mit eingelegten Tofu und Brokkoli füllen und den Kürbis in den Ofen schieben. Je nach Gerät kann die Garzeit variieren, aber ein Stäbchentest liefert Sicherheit. Einfach nach etwa 25 Minuten mit einem Stäbchen testen, ob das Kürbisfleisch schon weich genug ist. Das Öl der eingelegten Tofuwürfel à la Feta eignet sich auch perfekt als Kürbismarinade. Nachdem die Kürbishälften durchgebacken sind mit Körnern und Samen bestreuen (kann man selber keimen lassen oder kaufen) und mit frischen Kräutern garnieren. Die Körner und Samen sorgen für die Extraportion Sättigung und Eiweiß bei diesem veganen Gericht.

Kürbissuppe

SuppeZutaten für 2 – 3 Portionen:

  • 1 Hokkaido Kürbis
  • 1 Zwiebel und bei Bedarf 2 Knoblauchzehen
  • 400ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Kokosöl
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Stück Ingwer (Daumengroß)
  • Salz und Pfeffer
  • 1 TL Kurkuma, 1 TL Paprikapulver, 1 TL Koriander
  • Kürbiskerne als Topping

Zubereitung:
Den Kürbis halbieren, entkernen und in grobe Stücke schneiden. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen und den Kürbis anschließend weich backen im Ofen. In der Zwischenzeit die Zwiebel in kleine Stücke schneiden und die Knoblauchzehen sowie den Ingwer klein hacken. Das Kokosöl in einen großen Topf geben und die Zwiebelstücke ein paar Minuten darin dünsten. Danach den Knoblauch und den Ingwer hinzufügen. Unter Rühren alles zusammen ein paar weitere Minuten anbraten. Nun den weichen Kürbis aus dem Ofen, die Gewürze sowie die Gemüsebrühe und die Kokosmilch in den Topf geben. Alles kurz aufkochen lassen und anschließend etwa 10 Minuten auf mittlerer Temperatur köcheln lassen. Nun die Suppe mit Pürierstab oder im Mixer pürieren und nochmal abschmecken. Ist die Suppe zu dick geworden, einfach mit etwas Gemüsebrühe oder Pflanzenmilch die Konsistenz auflockern. Die Suppe nun nach Belieben garnieren, zum Beispiel mit Kürbiskernen oder frischen Kräutern.

Kürbissalat

Kürbissalat

Zutaten für 2 Portionen:

  • Halber Hokkaido Kürbis
  • 1 rote Beete gekocht
  • 2 Handvoll Rucola Salat
  • Eingelegter Tofu à la Feta oder gekaufter veganer Käse
  • 1 Granatapfel
  • Pflanzenöl nach Wah: für kalte Speisen ist Kürbiskernöl, Hanföl oder Leinöl ideal mit hochwertigen Fetten und einem top Omega-3- Verhältnis
  • Salz und Pfeffer
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • Getrocknete Kräuter nach Geschmack

Zubereitung:
Den Hokkaido Kürbis halbieren und entkernen. Die Kerne können auch weiter verwendet werden und zu gesunden Kürbiskernen weiter verarbeitet werden. Hokkaido Kürbis kann roh und auch mit Schale verzehrt werden. Je nach Geschmack den Kürbis für den Salat roh würfeln und verwenden. Oder den Kürbis ein wenig im Ofen garen, damit die Kürbiswürfel weicher sind. Die Kerne aus dem Granatpfel entfernen, indem er halbiert wird und mit der runden Seite eines Esslöffels auf die Schale von oben geklopft wird. Wird die Granatapfelhälfte dabei über eine Schüssel gehalten, können die Kerne direkt darin landen. Ein Salatdressing aus Pflanzenöl nach Wahl mit Salz, Pfeffer und getrockneten Kräutern anrühren. Alle Zutaten vermengen und das Salatdressing unterheben und ziehen lassen. Du kannst für dieses Rezept die eingelegten Tofuwürfel à la Feta verwenden, gekauften veganen Käseblock würfeln oder aber auch statt Käse Nüsse, Körner und Samen verwenden. Nun noch den Balsamico-Essig hinzufügen und genießen.

Na, welches der Kürbisgerichte ist auf Anhieb dein Favorit? Lass es mich gerne in den Kommentaren wissen! Viel Spaß beim Ausprobieren und schau dir auch gerne meine anderen veganen Rezepte zum Nachmachen an!

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