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Vegan Workshop

Dein Einstieg in die vegane Ernährung

Mein Vegan Workshop PLANTBASED POWER PROGRAMM (aktuell nicht verfügbar) ist im Oktober 2020 in die erste Runde gegangen und hat mit 8 tollen, vegan interessierten Frauen gestartet. Bei dem PLANTBASED POWER PROGRAMM handelt es sich um einen 5-wöchigen Online Vegan Workshop in Gruppenformat. Bevor es am 25.01.2021 nun in die zweite Runde geht, habe ich zwei der Teilnehmerinnen aus Oktober zu einem Interview eingeladen. Heute erzählen Melanie und Naida, wie sie sich vor dem Vegan Workshop ernährt haben, warum sie daran teilgenommen haben und was sie daraus gelernt haben.

Vegan Workshop Interview – Diesen Blogpost hier als Podcastfolge hören!

Frage 1: Was war deine Motivation am Vegan Workshop Plantbased Power Programm teilzunehmen?

Naida: „Dadurch, dass ich ein paar Dokufilme auf Netflix gesehen habe, war ich daran interessiert, mich in diesem Bereich weiterzubilden.  Ein weiterer Grund ist, dass ich aus Glaubensgründen manches nicht esse. Die vegane Ernährung erleichtert mir da schon einiges. Vor allem wenn ich im Supermarkt bin und vegan drauf steht, kann ich es kaufen 😁“

Melanie: „Tatsächlich war es für mich am ehesten die gesunde Ernährung. Es war einfach die perfekte Gelegenheit, bei mir selbst etwas zu verändern und mehr für mich zu tun!“

Melanie Weidacher
Melanie Weidacher, Virtuelle Assistentin aus Österreich

Frage 2: Hattest du dich vorher schon vegan ernährt?

Naida: „Nicht direkt, eher fleischreduziert oder vegetarisch…Ab un zu mal vegane Patties oder ähnliches probiert. Dadurch, dass ich generell nie so ein großer Fleischesser war, und somit auch mehr Gemüse und Kohlenhydrate gegessen habe, fiel mir die pflanzliche Ernährung nicht so schwer.“

Melanie: „Nein, nicht direkt. Ich hab zwar angefangen, vegetarische Tage einzuführen, aber vegan war irgendwie doch neu für mich. Dadurch, dass mein Bruder Veganer geworden ist, habe ich aber ab und zu mitgegessen, sofern er das Gericht nicht zu scharf gewürzt hat!“

Frage 3: Was glaubst du, sind die größten Probleme und Herausforderungen an der veganen Ernährung (für die meisten Leute)?

Naida: „Dass die Leute denken, dass man sich als Veganer nur noch von Salat ernährt 😅 aber, dass man damit gutes Soulfood machen kann, ist den Leuten nicht bewusst hehe.“

Melanie: „Ich glaube das größte Problem ist, dass viele Leute einfach denken, dass die vegane Ernährung einseitig und schwer umzusetzen ist. Im Kurs wird aber definitiv das Gegenteil gezeigt. Es kann wirklich einfach sein, sich vegan und abwechslungsreich zu ernähren.“

Frage 4: Was waren deine größten Learnings während des Vegan Workshops PLANTBASED POWER PROGRAMM?

Naida: „Die Rezepte finde ich super, die haben mir einiges erleichtert.. Und ich musste selbst keine veganen Rezepte suchen. So viele Rezepte an einem Ort 😍 Und dann noch das Nährstoffwissen. Vor allem die Präsentation im 4. Modul. Da war ich echt geflasht. Vor allem, da du es auch so schön gestaltet hast. Da macht das Lernen direkt Spaß. Generell hast du alles so schön gestaltet 😍 Alle Workbooks und Rezepte. Ich bin sehr froh, dass ich jetzt durch den Workshop einige vegane Tage die Woche mit einbauen kann.“

Melanie: „Ich finde es einfach erstaunlich, wie man mit den einfachsten Lebensmitteln so tolle, vegane Rezepte kreieren kann, z. B. käsige Saucen mit Blumenkohl. Dazu kommt natürlich auch die Erkenntnis, warum es einfach Sinn macht, sich vegan zu ernähren. Und das nicht nur auf die Gesundheit bezogen. Bei einigen Dingen weiß man oft nicht, wie schädlich sie eigentlich für Tier- und Umwelt sind.“

Frage 5: Wie hat dir die Aufmachung des Vegan Workshops gefallen?

Naida: „Ich habe es geschafft an einigen Lives bei dir mit dabeizusei. Da ist eben der große Vorteil, dass man direkt schreiben kann und du die Fragen dann beantwortest 🙂 Und das Videomaterial, dass du dann auch zusätzlich hochgeladen hast. Das habe ich mir dann angesehen, wenn ich Zeit hatte.“

Melanie: „Am besten gefallen haben mir die Live Videos, einfach weil man da direkt alle offenen Fragen klären konnte. Und das Workbook ist einfach der Hammer! Da steckt einfach so viel Wissen drin und man hat es dann immer bei der Hand! Und auch der Austausch mit der Community ist toll – so wird man immer motiviert, dranzubleiben.“

Naida Selman
Naida Selman, Mutter zweier Kinder und ebenfalls Virtuelle Assistenz aus Österreich

Frage 6: Was denkst du, für wen ist der Vegan Workshop Plantbased Power Programm geeignet ist?

Naida: „Ich denke, eher für Anfänger. Für die, die sich noch gar nicht auskennen. Aber auch für Leute, die sich schon gelegentlich mit der veganen Ernährung befasst haben.“

Melanie: „Sowohl als auch. Es ist natürlich mehr auf Anfänger ausgelegt, die von dir an die Hand genommen und durch den Kurs geführt werden. Aber auch Menschen, die sich schon mehr mit der veganen Ernährung beschäftigt haben, finden in diesem Kurs jede Menge Mehrwert. Alleine schon wegen den unzähligen Rezeptideen. Zudem ist durch das Workbook auch für sie all das Wissen gebündelt zusammengefasst.“

Frage 7: Hattest du das Gefühl, dass du zu irgendeinem Zeitpunkt nicht am Vegan Workshop teilnehmen konntest, weil die Rezepte zu aufwendig und die Zutaten zu exotisch sind oder weil du Küchengeräte nutzen müsstest, die du nicht besitzt?

Naida: „Hehe da muss ich jetzt sagen, der Begriff Aquafaba kam mir anfangs völlig fremd vor, bis ich es gegoogelt habe 😁 Dann wusste ich, dass ich Aquafaba schon kenne. Aber ansonsten war an den Rezepten und Zutaten nix zu exotisch oder zu kompliziert.“

Melanie: „Natürlich gab es das eine oder andere Produkt, das ich am Anfang nicht kannte bzw. eher bei dem ich nicht wusste, woher ich es bekomme. Das ist aber kein Grund für mich gewesen, nicht am Kurs teilzunehmen. Man kann ja im Zweifelsfall genauer nachfragen, etwa während der Live Sessions.“

Frage 8: Was möchtest du unseren Lesern als Letztes noch mit auf dem Weg geben?

Naida: „Also Leute, die Pat macht das so großartig. Sie hat sooo ein großes Wissen über die vegane Ernährung und man merkt ihre Passion für das Thema. Und sie bringt es einem nicht fade und trocken rüber. Ihre coole Art ist doch das gewisse Extra in diesem Workshop ❤️“

Melanie: „Also ihr wunderbaren Menschen da draußen: Wenn ihr euch schon öfter überlegt habt, euch vegan zu ernähren oder diesen Lifestyle einfach nur mehr in euer Leben zu integrieren, aber nicht gewusst habt, wie ihr es anstellen sollt, nutzt diese Chance! Die liebe Pat nimmt euch an die Hand und zeigt euch, wie ihr das ganz easy umsetzen könnt, ohne auf etwas zu verzichten!“

Hier kommst du ab dem 18.01.21 zur Kurs-Übersichtsseite für das PLANTBASED POWER PROGRAMM (aktuell nicht verfügbar)

 

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Vegan Challenge 2021

5 Tage vegan mit Plan

Für viele ist der Jahreswechsel der Startschuss für Veränderungen, neue Dinge auszuprobieren oder gute Vorsätze zu realisieren. Warum nicht auch mal eine Vegan Challenge umsetzen, um auszutesten, wie lecker und vielseitig die vegane Küche sein kann. Vielleicht denkst du auch schon länger darüber nach, auf die vegane Ernährung umzusteigen. Aber so richtig kommst du nicht in die Umsetzung?! Dann möchte ich dir heute ein paar Tipps für eine 5-tägige Vegan Challenge mitgeben.

Vegan challenge – Diesen Blogpost hier als Podcastfolge hören!

Warum jetzt genau 5 Tage? Weil ich denke, dass du dir als Vegan Einsteiger und Neuling zu Beginn nicht zu viel zumuten solltest. Klingt, als sei vegan kompliziert? Nein, so ist es nicht gemeint. Eher ist es so, dass wir es uns unheimlich schwer tun, tief verwurzelte Gewohnheiten langfristig zu verändern. Daher denke in kleinen Steps. Aus einer 5-tägigen Vegan Challenge kann auch beim nächsten Mal eine Woche oder auch ein ganzer Monat werden.

Wenn du Vegan ins neue Jahr starten möchtest, dann setz dir ein konkretes Ziel, einen bestimmten Zeitraum, der für dich realistisch und machbar ist. Besser ein paar Tage weniger, als mehr, denn wir neigen auch oft dazu, uns schlecht zu fühlen, wenn wir etwas nicht direkt auf Anhieb geschafft haben.

Tipp 1: Begrenze die Vegan Challenge auf ein paar Tage

Du könntest dir also jetzt schonmal einen Zeitraum im Januar feststecken und dich mental auf die Vegan Challenge vorbereiten. Außerdem empfehle ich dir einen Zeitraum in der zweiten Januarhälfte zu wählen, damit du im neuen Jahr vegan challenge 1ganz entspannt planen kannst. Zur Planung deiner Vegan Challenge gebe ich dir gleich noch ein paar Tipps an die Hand.

Bevor du aber so richtig mit deiner Planung loslegst, empfehle ich dir, dir einemal deine Beweggründe für die Vegan Challenge zu notieren. Dies kannst du dir einfach nur notieren oder sogar demonstrativ als Motivation an den Kühlschrank oder deine Pinnwand heften. Es hilft bei diversen Zielen und Wünschen auch immer seine Beweggründe zu hinterfragen oder sich zu überlegen, woher die intrinsische Motivation kommt. Die widerum hilft dir natürlich bei allen Angelegenheiten, auch wirklich dran zu bleiben!

Außerdem fällt es dir dann eventuell sogar auch nach deiner Vegan Challenge viel leichter dranzubleiben oder dauerhaft umzusteigen.

Tipp 2: Notiere dir deine Beweggründe für die Vegan Challenge

Meist fängt man aus einem bestimmten Grund an, seine Ernährung umstellen zu wollen. Bei der veganen Ernährung spielen neben gesundheitlichen Aspekten auch oft ethische Hintergründe eine enorme Rolle. Man sagt ja auch ganz oft „Du bist, was du isst“ und das hat sicherlich nicht nur was mit der Optik zu tun. Verzichtest du aus ethischen Gründen auf tierische Erzeugnisse aller Art, bist du weder komisch noch übertreibst du. Du bist einfach empathisch, denkst nachhaltig und handelst vor allem ganzheitlich.

Hast du dein persönliches Warum gefunden und definiert, bleibst du fokussierter und hast mehr Freude an deiner Vegan Challenge. Damit die Umsetzung leichter fällt, habe ich ein paar Tipps für dich vorbereitet, denn mit etwas Planung vorab, gelingt dir dein Vorhaben gleich viel besser.

Tipp 3: Bereite einen Wochenplan für die Vegan Challenge vor

Für die Vegan Challenge solltest du deine Mahlzeiten etwas vorplanen, damit du in deinem Alltag nicht gestresst bist durch die Umstellung. Das bedeutet, dass du dir eine Art Wochenplan anlegst, bzw. einen 5 Tagesplan und diesen weitesgehend mit veganen Gerichten füllst. Dies kannst du natürlich händisch oder als Tabelle am PC machen, hauptsache menütafeldu nutzt ein Tool, was dir gefällt. Insbesondere die Hauptmahlzeiten suchst du dir möglichst schon vorab raus (z.B. Rezepte aus dem Internet, auf Social Media, aus dem Kochbuch) und füllst deinen Wochenplan mit diesen Ideen.

Aber natürlich sind auch Frühstück, Abendessen, Snacks und Desserts sinnvoll zu planen. Je frischer zu deine Mahlzeiten zubereitest, desto gesünder sind sie in der Regel. Natürlich kannst du für die Vegan Challenge auch gelegentlich auf vegane Fertigprodukte zurückgreifen. Die Auswahl in den (großen) Supermärkten ist da mittlerweile enorm groß. Grundsätzlich ist das Ziel bei der Ernährungsumstellung auf vegan aber nicht, alle tierischen Erzeugnisse 1 zu 1 zu ersetzen durch tendenziell ungesunde Fertigprodukte. Diese enthalten meist zu viel Salz, Zucker, Konservierungsstoffe oder Fett. Es sind eben billige Geschmacksträger -und verstärker.

Versuche also im Idealfall einen guten Mix aus frischer Küche und sogenanntem Soulfood zu kreieren, damit du nicht das Gefühl hast, nur noch Möhren und Blattsalat knabbern zu können. Mit Soulfood ist also gemeint, sich trotzdem auch Pizza oder Schokolade zu gönnen. Beides schon vegan zu kaufen, lässt sich Pizza auch wunderbar vegan zubereiten und bei Bedarf mit veganem Schmelzkäse zubereiten. Überlege dir vielleicht auch einfach mal, welche Nahrungsmittel du schon regelmäßig isst, die sowieso vegan sind und behalte diese bei. Überlege auch, welche Nahrungsmittel du eigentlich nie kaufst aber im Grunde gerne mal ausprobieren möchtest, die auch vegan sind. Damit meine ich diverse Obst- und Gemüsesorten sowie Getreideprodukte und Hülsenfrüchte. Oder aber auch Nüsse, Trockenfrüchte, Pflanzendrinks…

Tipp 4: Führe ein Ernährungstagebuch

Wenn dein Wochenplan steht, weißt du auch genu, was du alles noch einkaufen musst, um mit deiner Vegan Challenge frühstückdurchzustarten. Mein nächster Tipp ist, während der Vegan Challenge eine Art Ernährungstagebuch zu führen. Damit meine ich, dass du dich selber reflektierst. Dies könnte zum Beispiel sein, dass du schaust, in welches Situationen in deinem Alltag du schwer auf tierische Erzeugnisse verzichten konntest. Oder aber auch, dass du reflektierst, ob dir alle vegane Mahlzeiten geschmeckt haben und sie dich gesättigt haben. Hast du deinen Wochenplan vorab sehr ausführlich vorbereitet, kannst du auch Ernährungstagebuch führen indem du die geplanten Mahlzeiten abhakst oder durch spontane vegane Snacks, Mahlzeiten und Gerichte ergänzt.

Was du natürlich auch dokumentiern solltest, sind deine „Ausrutscher“. Sprich, egal ob bewusst oder unbewusst, solltest du ein Nahrungsmittel oder Getränk konsumiert haben, welches nicht vegan ist, schreib es in dein Ernährungstagebuch. Es ist ja auch grundsätzlich überhaupt kein Problem, wenn du auch während der Vegan Challenge mal was nicht veganes isst. Es ist nur wichtig, dass du deshalb nicht sofort die Flinte ins Korn wirfst. Mach einfach weiter, wie du es dir vorgenommen hast und analysiere im Nachhinein dein Essverhalten.

Tipp 5: Bereite ein paar vegane Gerichte vor

Damit dir die Umsetzung der Vegan Challenge im Alltag leichter fällt, ist es absolut empfehlenswert, ein paar Tage vorher bereits einkaufen zu gehen und schon ein paar Gerichte oder Snacks vorzukochen bzw. vorzubereiten. Du vegan challenge 2kannst viele konventionelle Lebensmittel ganz wunderbar veganisieren und selber machen. Oft ist die Zubereitung auch spielend leicht. Was dafür aber sehr hilfreich ist, ist die Vorbereitung. Ob du vegane Käse, Milch oder Fleischalternativen zubereitest, oft hilft es, dass du einige Bestandteile über Nacht einweichst, marinierst oder reifen lässt. Wenn die Lebensmittel zubereitet sind, halten sie auch locker eine Woche oder mehr im Kühlschrank und du hast es fertig da. So vermeidest du Fertigprodukte und langweilige Küche.

Übrigens ist das ganze Thema Mahlzeiten planen, Einkaufslisten schreiben und Vorkochen generell ein super Tipp um sich ausgewogen und gesund im Alltag zu ernähren. Das hat weniger was mit der veganen Ernährung zu tun. Es spart einfach Zeit im Alltag, wenn die Gerichte schon frisch zubereitet im Kühl- oder Gefrierfach warten. Und gesünder ist eben auch. Sehe die Ernährungsumstellung auf vegan bzw. die Vegan Challenge auch als Chance, mal wieder mehr zu hinterfragen, was du eigentlich isst, wie gesund und ausgewogen deine Ernährung ist und (wieder) mehr Freude am Kochen zu bekommen anstatt es als nötiges Übel zu sehen.

Falls du jetzt richtig Lust hast, durchzustarten, dann hoffe ich sehr, dass meine Tipps dir geholfen haben, loszulegen. Natürlich wünsche ich dir viel Erfolg bei deiner Vegan Challenge. Wenn du allerdings das Gefühl hast, mit etwas Unterstützung und in einer Gruppe würde dir das Ganze leichter fallen, dann lade ich dich hiermit herzlich ein, kostenfrei an meiner Vegan – ins neue Jahr -Challenge teilzunehmen!

Vegan ins neue Jahr – die Challenge

Vegan challenge 3Vom 14.01. – 18.01.2021 setze ich eine kostenlose Vegan ins neue Jahr Challenge (nicht mehr verfügbar) um und habe mir dafür ein besonderes Format überlegt. Die Challenge findet in einer gratis Facebook Gruppe statt und ich werde an jeden der 5 Tage Live gehen um dir alle Inhalte möglichst persönlich zu vermitteln. Der Zeitraum ist bewusst übers Wochenende geplant, damit du im Zweifelsfall am Wochenende die Videos im Nachhinein noch schauen kannst. Du siehst, du musst gar nicht Live dabei sein um an der Challenge teilzunehmen und dennoch kommen wir durch das Live Format gut in Kontakt. Natürlich bietet das Live Format auch wunderbar Raum für deine Fragen und den Austausch mit den anderen Gruppen-Mitgliedern.

Darüber hinaus bekommst du natürlich ganz viel nützliches Material in Form von PDFs von mir bereit gestellt. Dies beinhaltet Worksheets, Wochenplan, Rezeptideen, Nährwertinfos, Ernährungstagebuch etc. Freue dich auf 5 Tage Plantbased Power und ganz viel Inspirationen mit Gleichgesinnten. Profitiere von meinen fast 7 Jahren Erfahrung in der veganen Ernährung und nimm dir nützliche Learnings mit! Hier kommst du zur Anmeldeseite für die Vegan ins neue Jahr Challenge (nicht mehr verfügbar), ich freue mich auf dich! Folge mir auch auf Instagram um weitere Infos und Updates zur Vegan Challenge zu erhalten.

 

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Veganes Weihnachtsessen

5+1 Tipps für die vegane Adventszeit

Veganes Weihnachtsessen, das dürfte als Einsteiger und Neuling in der veganen Ernährung eines der größten Herausforderungen sein. Deshalb habe ich heute 5+1 Tipps für veganes Weihnachtsessen für dich zusammen gestellt, egal ob bei Freunden, der Familie oder mit Kollegen auf dem Weihnachtsmarkt.

Veganes Weihnachtsessen – Diesen Blogpost hier als Podcastfolge hören!

Falls du dich gerade damit befasst, die Ernährung auf vegan umzustellen oder bereits mitten in der Umstellung bist, dann wird dir dieser Beitrag hier sicherlich helfen. Falls du schon länger vegan isst, wird hier vielleicht auch noch die ein oder andere Inspiration für dich zu finden sein.

Auch wenn die Advents-und Weihnachtszeit dieses Jahr wohl etwas anders ausfallen wird als gewohnt, möchte ich dieses Thema natürlich einmal aufgreifen. Sicherlich ist es durch die aktuellen Umstände sogar deutlich leichter als Neueinsteiger in der veganen Ernährung durch die Advents- und Weihnachtszeit zu kommen. Denn viele Firmenfeiern, Weihnachtsmärkte und Großveranstaltungen fallen leider einfach aus. Also der perfekte Moment, jetzt einfach mal durchzustarten.

Diese Tipps sind natürlich allgemein ausgelegt und beziehen sich nicht konkret auf dieses Jahr, sondern sollen dich im Allgemeinen Unterstützen. Lies unbedingt auch bis zum Ende, denn da möchte ich dir unbedingt noch etwas Freudiges verkünden!

Tipp 1: Veganes Weihnachtsessen unterwegs

Veganes WeihnachtsessenWenn du vor hast, auf den Weihnachtsmarkt zu gehen oder du wo eingeladen bist, dann sorge zunächst dafür, dass du satt oder halbwegs satt zu diesem Treffen erscheinst. Das hat den Vorteil, dass du besonders in der Phase der Ernährungsumstellung nicht sofort beherzt überall zugreifst, sondern dir die vegane Auswahl reicht. Das hängt natürlich stark davon ab, was genau ihr unternehmt und ob du bereits weißt, dass es auf dieser Veranstaltung eine vegane Auswahl gibt. Je besser du dich vorab informierst oder je offener du mit der Ernährungsumstellung umgehst, desto einfacher wird es natürlich vor Ort für dich, vegan zu essen und zu snacken.

Dieser Tipp gilt übrigens auch für Heiligabend für das vegane Weihnachtsessen und die Weihnachtsfeiertage selber. Wenn du total ausgehungert wo ankommst, weil du es gewohnt bist, dir dann erst den Bauch vollzuschlagen, dann greifst du sicher eher zu den nicht veganen Gerichten, einfach weil es der Hunger eintreibt. Bist du etwas vorbereitet und hast dich bereits mit einem guten Frühstück und/oder Snack warm gefuttert, dann isst du insgesamt natürlich kontrollierter.

Tipp 2: Raclette für alle

Raclette als veganes Weihnachtsessen ist immer eine top Idee, wenn du dich privat mit Freunden triffst. Es ist nicht nur eine traditionelle Komponente, die viele Leute sehr gerne machen, sondern es hat auch den großen Vorteil, dass jeder einfach etwas mitbringen kann. Das Essen wird dann zusammen auf den Tisch gestellt und jeder isst das, was er gerne Raclettemag.

Du kannst da natürlich auf rein vegane Zutaten wie Käse-Alternativen (auch Raclette Käse gibt es bereits), vegane Fleischersatzprodukte und viel frisches Gemüse wie Kartoffeln, Paprika, Mais aber auch Champignons setzen. Zum Brutzeln nehmt ihr pflanzliches Öl und als Saucen und Dipps kannst du fertige Produkte kaufen, die sowieso vegan sind wie Tomatenketchup, Barbecuesauce, Pesto, Senf oder Tomatensauce mit Kräutern. Natürlich kannst du auch vegane Alternativen zu Mayo, Hollondaise und Sahne kaufen. Dazu gibt es mittlerweile in allen gängigen Supermärkten top Alternativen.

Darf es etwas frischer und gesünder sein, machst du ein Pesto, eine Guacamole oder einen Kräuterquark einfach selber und bringst dies mit. Zum Naschen gibt es Gewürzspekulatius, Zartbitter Lebkuchen und Dominosteine sowie Mandarinen, Nüsse und Trockenobst oder Chips. Hier kann natürlich bei Zeit und Muße auch ein selbstgemachtes, veganes Dessert mitgebracht werden.

Zutaten für dein veganes Weihnachtsessen:

  • Käse-Alternativen (Raclette Käse)
  • Vegane Fleischersatzprodukte
  • Frisches Gemüse (Kartoffel, Paprika, Mais, Champignons)
  • Pflanzliches Öl
  • Saucen und Dips
  • Ketchup
  • BBC Sauce
  • Pesto
  • Senf
  • Tomatensauce mit Kräutern
  • Pflanzliche Mayo
  • Vegane Hollondaise
  • Guacamole
  • Kräuterquark
Tipp 3: Planen und Informieren

Für Restaurantbesuche im Allgemeinen hilft es, das Restaurant gemeinsam als Familie abzustimmen. Da kannst du wieder Apps wie Happy Cow nutzen um veganfreundliche Restaurants zu ermitteln. Wenn aber die Familie was ausgesucht und dich eingeladen hat, dann kannst du online die Karte nach veganen Weihnachtsessen Veganes Weihnachtsessen 2durchstöbern. Findest du nicht viel Auswahl oder hast du Fragen zur Zubereitung, ruf doch einfach gerne im Restaurant an und frage, ob es die Möglichkeit eines Menüs ohne tierische Erzeugnisse gibt. Viele Gastronomen kennen diese Nachfrage mittlerweile schon.

Ich kenne privat selber einen Küchenchef, der eher ländlich arbeitet. Er bietet gehobene Küche mit eher traditionellen Gerichten an, also auch viel Fleisch und Fisch. Ich habe ihn neulich mal gefragt, ob er denn auch regelmäßig vegane Gäste hat. Er sagte, im Alltag weniger, aber bei Firmenfeiern und großen Anlässen sind mittlerweile standardmäßig 1-5 Veganer dabei. Die werden bei der Reservierung mit angegeben und schwupps, kreiert er Knödel ohne Butter, Burgerpatties auf Linsenbasis mit Kartoffelstärke, Kokos-Curry-Suppe und Salate mit leckeren veganen Dressings. So schmeckt es dem Veganer, ist vielseitig und dem Anlass entsprechend passend.

Mein Tipp an ihm war dann noch, mindestens eine Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise standardmäßig vegan auf der Karte anzubieten. Ich habe ihm gesagt, dass viele Menschen sich auch sträuben nachzufragen und sich total freuen, wenn es sowieso was Veganes auf der Karte gibt. Außerdem werden vegan lebende Menschen immer mehr, damit sollte er auch arbeiten. Er fand die Idee gut, mal sehen was er draus macht 🙂

Jedenfalls möchte ich dich ermutigen, nachzuhaken, denn so schüren wir die Nachfrage und es gibt ein immer größeres Angebot. Zumal, es geht ja vegan, lecker und deftig.

Tipp 4: Veganes Weihnachtsessen auf Märkten
  • Pommes
  • Ofenkartoffel
  • Langos herzhaft
  • Esskastanien / Maronen
  • Maiskolben
  • Suppen
  • Gebratene Champignons
  • Zuckerwatte
  • Kandierte und getrocknete Früchte
  • Gebrannte Nüsse (Mandeln)
  • Popcorn
  • Obstspieße mit Zartbitter Schokolade
  • Langos süß
Tipp 5: Vegane Adventskalender selbermachen

Auch Adventskalender sind ein heikles Thema, es sei denn man kauft einen speziell Veganen. Viel schöner und persönlicher ist natürlich immer selber gemacht. Also wünsch dir gerne einen explizit veganen Adventskalender oder gib als Hilfe und Unterstützung folgende Ideen mit, falls dir jemand einen basteln möchte. Anders herum kannst du mit folgenden Produkten natürlich auch easy einen veganen Adventskalender selbermachen:

  • Vegane Müsli- und Proteinriegel
  • Selbstgebackene Plätzchen ( in Tüten)
  • pflanzliche Schokolade
  • Vegane Gummitierchen
  • vegane Kosmetik
  • Gutscheine
  • Nüsse bzw. Nussmixe
  • Individuelles (Spielzeug, Schmuckstück, was Persönliches)
  • Probefläschen Pflanzenöle
  • Hochwertige Gewürze
Der letzte Tipp für dein veganes Weihnachtsessen
Stress dich nicht! Überfordere dich nicht!

Weihnachten soll ja schließlich ein besinnliches Fest werden. Wenn du gerade aus Überzeugung in der Ernährungsumstellung steckst, aber eben in der Vorweihnachtszeit und an Weihnachten selber noch tierische Erzeugnisse isst, dann hab kein schlechtes Gewissen.

Das hat zwei Gründe:

Dass du überhaupt ein Bewusstsein für dich und deine Ernährung hast und dich ehrlich dafür interessierst, woher dein Essen kommt und was es eigentlich genau ist. Das ist schonmal ein großer Pluspunkt und Fortschritt. Dafür kannst du dir definitiv schonmal auf die Schulter klopfen, anstatt dich fertig zu machen oder ein schlechtes Gewissen zu haben.

Jedes nicht gekaufte und nicht konsumierte tierische Erzeugnis ist ein Fortschritt. Überlege mal, was wäre wenn jeder Deutsche in der Adventszeit und an Weihnachten 70% weniger Fleisch und Tierisches konsumieren würde? Was das für eine Auswirkung auf die Nachfrage und das Angebot hätte? Es gibt ja geniale pflanzliche Alternativen und Optionen!

Fazit, jeder Schritt zählt und jeder einzelne kann was bewegen. Jeder Einkaufszettel ist ein Stimmzettel! Es macht absolut keinen Sinn jetzt zu sagen: „Ach, ich schaffe das über Weihnachten eh nicht zu 100% vegan, also isses ja eh egal.“

Ich hoffe sehr, dass dir diese Ideen helfen und einen super Impuls für deine Ernährungsumstellung liefern. Falls dies so ist, kannst du meine Arbeit unterstützen indem du meinen Podcast abonnierst und /oder hier einen Kommentar dalässt. Darüber freue ich mich natürlich sehr.

Zu guter letzt noch zu meiner Überraschung:

Aktuell befinde ich mich mitten in dem sogenannten Testimonial Workshop mit 8 motivierten Powerfrauen. Sie möchten lernen, die vegane Ernährung entspannt und intuitiv in ihren Alltag zu integrieren.

Der Workshop nennt sich Plantbased Power Programm und ist ein 5-wöchiger Online-Workshop mit ganz viel Videomaterial, PDFs und Worksbooks sowie Bildschirmpräsentationen. Es wird Theorie- und Praxiswissen vermittelt, Nährstoffinformationen und Lebensmittelkunde gebündelt und eine Hülle und Fülle an einfachen, alltagstauglichen veganen Rezepten geteilt. Einmal die Woche gehe ich in der Gruppe Live um Fragen zu beantworten, von meinen eigenen Erfahrungen aus über 6 Jahren vegane Ernährung zu berichten und die Gruppe zu unterstützen. Abgerundet wird der Workshop durch den interaktiven Austausch zwischen den Teilnehmerinnen.

Das Tolle ist, dass alle Workshop-Inhalte zeitunabhängig durchgeschaut und durchgearbeitet werden können. Selbst die Live Videos werden im Anschluss hochgeladen und können auch danach noch geschaut werden. Jeder kann also sein Tempo bestimmPlantbased Power Programmen.

Die Teilnehmerinnen geben wir nach der Testrunde also ein umfangreiches Feedback mit dem ich die Kursinhalte noch optimieren kann und ab der zweiten Januarhälfte biete ich das Plantbased Power Programm nun also auch für dich an.

Möchtest du Teil haben? Dann sichere dir hier (nicht mehr verfügbar) jetzt einen unverbindlichen Wartelistenplatz. Diese Warteliste ist unverbindlich und kostet dich natürlich nichts. Sie zeigt mir lediglich zunächst nur dein Interesse an der Teilnahme. Ob du am Ende wirklich teilnimmst, entscheidest du natürlich dann, wenn es soweit ist.

Als Wartelistenkandidat/in hast du zwei ganz große Vorteile:

Du erfährst als erstes, wann das Plantbased Power Programm tatsächlich los geht und kannst dir sofort einen Platz sichern. Außerdem bekommst du mit der Warteliste satte 30% Preisnachlass auf den Kurspreis und zahlst sage und schreibe nur 79€ all in. Das ist ein sagenhafter Bonus und ich empfehle dir auf jeden Fall diese Chance zu nutzen. Falls du mich zunächst erstmal besser kennenlernen möchtest, kannst du dir auch meine kostenlose 3-teilige Videoserie DEIN PLANTBASED POWER START sichern. (Nicht mehr verfügbar)

In der nächsten Podcastfolge bzw. dem Blogbeitrag am 15.12. geht es dann um das Thema:

Vegan ins neue Jahr – die Challenge

Solltest du also jetzt schon am Thema Vegan werden interessiert sein, aber den Kopf noch nicht frei dafür haben über die Adventszeit, schau unbedingt das nächste Mal wieder rein und mach gerne bei der Challenge mit. Dazu wird es auch auf meinem Instagramkanal Content geben.

 

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Vegan reisen – 6 Tipps

Die 6 Top Tipps

Tamara und ich haben wieder eine gemeinsame Podcastfolge aufgenommen und in diesem Blogpost wird nochmal alles knackig zusammengefasst. Es geht um das Thema: Vegan reisen. Da sich das Thema von der Community gewünscht wurde, haben wir es natürlich aufgenommen. Einige Tipps davon ähneln auch denjenigen, die wir in der  Folge „Vegan essen außer Haus“ erläutert haben. Die Tipps rund um „Vegan reisen“ entspringen aus unseren eigenen Erfahrungen und sollen dir deinen Urlaub bzw. deine Reise erleichtern.

Vegan reisen – Diesen Blogpost hier als Podcastfolge hören!

Im folgenden fasse ich dir unsere 6 top Tipps zu vegan reisen zusammen:

Tipp 1: Selbstversorgerurlaub

Wir machen meistens Selbstversorgerurlaube. Sei es ein Camping Urlaub, eine Airbnb Unterkunft oder eine eigene Wohnung – es erleichtert das vegane Reisen enorm. Denn du kannst selbst für dich einkaufen und dich dabei gezielt für vegaene Lebensmittel entscheiden. Ein weiterer Vorteil ist, du tauchst in den Alltag und in das Leben der Leute in deinem Urlaubsort ein. Wir gehen natürlich auch gerne zum Buffet oder in ein Restaurant und kochen im Urlaub nicht ausschließlich selbst. Du erfährst gleich tolle Möglichkeiten, was dir die Auswahl der Restaurants erleichtert.
Falls du nicht gerne Selbstversorgerurlaube machst, dann kannst du in ein veganes Hotel einchecken. Es gibt mittlerweile vegane Hotels, die ich dir hier verlinke. Es sind vor allem Hotels aus Europa. Du kannst dir aussuchen, ob es rein vegan sein soll oder vegan freundlich.

vegan reisen 2

Tipp 2: Buffet & Restaurants

Der Vorteil beim Buffet ist klar: Du kannst dir deinen Teller selbst zusammenstellen. Allerdings sollte man hier drauf achten, wie das Essen zubereitet ist. Zum Beispiel gibt es gebratene Champignons oder gefüllte Paprika. Die sind vegan, aber die Zubereitung macht es eben aus. Ob es in Öl oder in Butter gebraten ist. Da macht es dann Sinn, dass du beim Personal nachfragst.

Vor der Reise ist es natürlich sinnvoll, die Hotels oder Restaurants zu recherchieren, somit musst du vor Ort nicht suchen. Hier ist die App HappyCow der Geheimtipp schlechthin. Denn sie zeigt dir alle veganen und vegan-freundlichen Restaurants rund um deinen derzeitigen Standort an. Das ist auch total super, wenn Veganer mit Nicht-Veganern reisen, denn so findest du auch Restaurants, die beiden schmecken. Diese App hat uns persönlich oft gerettet. Als Veganer kannst du diese App natürlich auch zu Hause bzw. in deinem Wohnort nutzen. Hier verlinke ich sie dir für den Google Playstore und hier für den App Store.

Tipp 3: Meal Prepping

Ein weiterer Top Tipp ist Meal Prepping, also Snacks vorbereiten. Wenn du mit dem Zug oder kürzere Strecken mit dem Flugzeug reisen musst, dann kannst du dir zu Hause Sandwiches vorbereiten und im Zug essen. Oder du isst sie auf Vegane Sandwichesdem Weg zum Flughafen, da man für gewöhnlich nichts Selbstgemachtes an Board nehmen kann. Die Möglichkeiten am Flughafen selber noch vegan zu essen, sind erfahrungsgemäß begrenzt. Die gängigen Snacks wie Salate, Pommes mit Ketchup, Chips oder ein Mr.Tom vom Kiosk findest du aber meist an jedem Flughafen.

Mittlerweile haben viele Fluggesellschaften verschiedene Menüs, somit kann man sich eine vegane Mahlzeit beim Ticketkauf schon mitbestellen. Das sollte man bei längeren Streckenflügen vorher checken und auswählen. Auch wenn du lieber spontan bist und deine Urlaube nicht so gern bis ins kleinste Detail planst, so fällt vegan reisen mit einer guten Vorbereitung wirklich leichter. Auch hier hilft wieder die App HappyCow, denn du kannst bereits vor deinem Urlaub tolle Restaurantbesuche planen. Vorfreude ist doch bekanntlich die schönste Freude! Und es beruhigt ungemein, wenn man weiß, wo das vegane Angebot vorhanden ist. Uns jedenfalls macht es so noch mehr Spaß, den Urlaub zu planen.

Vegan Burger

Tipp 4: Food Trucks

Wenn du gerne Wochenendtrips und Campingurlaube machst oder auf Festivals bist, dann ist natürlich wieder der Vorteil, da du als Selbstversorger reist. Darüber hinaus gibt es besonders auf Festivals mittlerweile eine enorm große Auswahl an Food Trucks. Wir haben selber erlebt, dass viele davon rein vegane Speisen anbieten oder zumindest ein veganes Gericht auf der Karte haben. Viele Burger Trucks bieten mittlerweile auch schon mindestens einen veganen Burger an. Die sind dann auch nicht lieblos und langweilig, nein sie sind saftig, deftig und oft sogar komplett selbst hergestellt. Wir probieren uns da wirklich gerne durch die verschiedenen Angebote durch und lernen dadurch auch viele neue Gerichte kennen.

Tipp 5: Sprache des Reiselandes lernen

Für Reisen in Länder, dessen Sprache du nicht mächtig bist, hilft es ungemein, wenn du dir zumindest ein paar für dich wichtig Sätze vorab übersetzt und lernst. Glücklicherweise ist die englische Sprache sehr weit verbreitet, doch sicher sein kannst du vorher nicht, dass sie jeder kann. Also gerne bestimmte Sätze wie „Ich esse kein Ei/ Käse/ Fleisch/ tierischen Erzeugnisse“ oder „Ich möchte bitte nur Gemüse“ vorab als Vokabeln lernen. Schon bist du ein bisschen besser vorbereitet und kannst dich auch in deinem Zielreiseland verständigen.

Tipp 6: Vegan Passport

Falls du noch nichts von dem Vegan Passport gehört hast, dann schaue dir hier die Website von Vegan Passport an. Den Passport kann man sich runterladen und ausdrucken. Es gibt auch eine App dazu, die ich dir hier für den Playstore und hier für den Appstore verlinke. Somit kannst du den Vegan Passport im Restaurant vorzeigen und mit der Kommunikation kann nichts schief gehen. Auch viele vegane und vegan-freundliche Restaurants weltweit sind im Vegan Passport gelistet. So macht vegan reisen Spaß!

Hast du noch weitere Tipps oder Anregungen, oder vielleicht eine Frage? Dann schreib es gerne in die Kommentarfunktion oder kontaktier mich via Instagram.

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Vegan kochen für Gäste

Tipps für nicht-vegane Gastgeber

Vegan kochen für Gäste? Da kann ich ja nur alles falsch machen als Nicht-Veganer! Das denkst du vielleicht. Dabei gibt es wirklich viele Ideen, wie das gemeinsame Essen für Nicht-Vegane Gastgeber und vegane Gäste unkompliziert gestaltet werden kann. Tamara und ich haben wieder eine gemeinsame Podcastfolge aufgenommen, in der wir beide wertvolle Tipps für beide Seiten und diese Situation geben und natürlich wieder aus unseren Erfahrungen schöpfen. Die Inhalte der Podcastfolge habe ich dieses mal zu übersichtlichen Checklisten zusammen gefasst.

Zum Thema Vegan kochen für Gäste kannst du dich auch gerne auf meinem Instagram Kanal inspirieren lassen. Dort findest du viele Rezeptideen, die sich auch für Feste mit veganen Gästen umsetzen lassen. In den kommenden Wochen und Monaten werde ich auch meine Rezepte-Rubrik hier auf dem Blog mit Praxis-Ideen füllen, sodass du alles direkt auf einer Plattform hast.

Vegan kochen für Gäste – Die Podcastfolge zu diesem Blogpost hören!

Vegan kochen für Gäste 2

 

Vegan kochen für Gäste 3

 

Vegane Ideen ohne wirklich kochen zu müssen

Wenn man ans Kochen denkt, überkommt viele der Gedanke an komplizierten, langwierigen Vorbereitungen in der Küche. Wenn es dann noch vegan sein soll, fühlen sich viele Gastgeber überfordert. Deshalb hier nochmal zusätzlich zu den Checklisten ein paar einfache, geniale Ideen für vegane Gäste: Wedges oder Bratkartoffeln in Pflanzenöl und mit Gewürzen und Kräutern zubereiten. Weizentortillas sind in der Regel auch vegan, warum also nicht mal ein Wrap Buffet aufbauen, wo sich jeder Gast vegane und nicht-vegane Wraps zusammenstellen kann?! Übrigens funktioniert es auch super, Weizentortillas auf dem Grill zu erwärmen, dann zu belegen und einzurollen. Alternativ kannst du natürlich auch fertige Gemüsepatties kaufen zum Grillen oder für die Burger-Buffet-Station. Mittlerweile gibt es unzählige, vegane Alternativen zu Käse, Wurst, Nuggets, Patties und Hack. Sogar bei den gängigen Discountern findest du eine gute Auswahl.

Vegane Gäste freuen sich, dass du an sie denkst. Nicht alles muss in zeitaufwendiger Vorbereitung von dir als Gastgeber frisch zubereitet werden. Hier hilft natürlich auch wieder gute Kommunikation mit deinem veganen Gast, schließlich is(s)t jeder anders. Als Vorspeise eignen sich übrigens Suppen aller Art, denn die Auswahl an rein veganen Suppenrezepten ist wirklich riesig. Und zu guter Letzt: Leckere Salate als Beilage, die je nach Zubereitung sogar schon richtig gut sättigen. Hier eine Idee, wie du das umsetzen kannst, egal für welche Anlässe:

VegankochenfürGäste

Vegane Saucen, Dips und Dressings

 

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Wenn auch du richtig Lust hast, was zu verändern, aber nicht weißt, wie und wo du anfangen sollst, dann empfehle ich dir meine kostenfreie Videoserie DEIN PLANTBASED POWER START (nicht mehr verfügbar). Fang erstmal an, dein persönliches Warum für die Ernährungsumstellung auf vegan herauszuarbeiten. Dann befasse dich mit dir und deinen persönlichen Herausforderungen und beginne, an Lösungen zu arbeiten. Mein eigen konzipierter POWER-PLAN wird dir dabei helfen, deine Ernährungsumstellung auf vegan Schritt-für-Schritt umzusetzen! Denn wenn ich dir ein Top Learning noch zum Schluss mit an die Hand geben kann, dann, dass deine Ernährungsumstellung im Kopf beginnt und viel mit Selbstreflexion zu tun hat.

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Ernährungsumstellung auf vegan – Die Top Learnings

Die Top Learnings

Die Ernährungsumstellung auf vegan erweitert dein Wissen und dein Bewusstsein. Gemeinsam mit Tamara habe ich wieder eine Podcastfolge aufgenommen, um unsere Learnings für dich zusammenzufassen.

Tamara ist ausgebildete Ernährungsberaterin und lebt bereits seit 2 Jahren vegan. Genau wie ich, hat sie seit der Ernährungsumstellung sehr viel mehr gelernt als ursprünglich angenommen. In dieser Podcastfolge teilen wir unsere Erfahrungen und Learnings durch die Ernährungsumstellung auf vegan. Hier fasse ich die Ergebnisse einmal für dich zusammen.

Ernährungsumstellung auf vegan – Diesen Blogpost hier als Podcastfolge hören!

Ernährungsumstellung auf vegan ist kein Verzicht

Einer der weit verbreitesten Mythen der veganen Ernährung ist wohl, dass sie durch und durch aus Verzicht besteht. Klar, viele klassische und weit ernährungsumstellung auf vegan 1verbreitete Lebensmittel wie Käse, Fleisch, Jogurt und Eier fallen ja zunächst auch erstmal weg. Da diese Lebensmittel auch in vielen Fertigprodukten und Restaurants verarbeitet werden, wirkt der Schritt der Ernährungsumstellung auf vegan radikal und schwer. Darüber hinaus sind die meisten tierischen Erzeugnisse recht billig einzukaufen, was unter Anderem auch daran liegt, dass die Herstellung staatlich subventioniert wird. Was viele allerdings nicht bedenken, ist die Tatsache, dass es unglaublich viele günstige Alternativen gibt. Mit Alternativen sind nicht die Ersatzprodukte für Käse, Fleisch und Jogurt gemeint.

Mit Alternativen sind allgemeine Veränderungen in der Ernährung gemeint. Dass man beispielsweise ganz neue Lebensmittel, Kräuter und Gewürze entdeckt und ausprobiert. Dass man nicht nur Brot mit Käse und Wurst (-Ersatz) isst, sondern pflanzenbasierte Lebensmittel als Grundlage für ein ausgewogenes Früchstück nutzt. Hierzu zählen beispielsweise Haferflocken, Buchweizen, Hülsenfrüchte, frisches Obst und Gemüse, zuckerfreies Müsli sowie Cornflakes, selbstgemachte Smoothies und Bowls, Körner, Samen und Nüsse. All diese Zutaten lassen sich zu einem gesunden, vollwertigen Frühstück verarbeiten und die veganen Ersatzprodukte kommen so nur gelegentlich zum Einsatz. Der Vorteil daran ist, dass du dich automatisch gesünder ernährst und weniger Fertigprodukte verzehrst.

Frisch kochen lernen und neue Lebensmittel entdecken

Der anfängliche Aufwand bei der Ernährungsumstellung auf vegan liegt vor allem darin, sich mit den Alternativen und dem Ausprobieren auseinanderzusetzen. Sich informationen einzuholen und sich zu trauen, mal was Neues zu testen. Das bedeutet erstmal etwas mehr Überlegen, Recherchieren, Hinterfragen und den Gaumen an neue Geschmacksrichtungen und Konsistenzen zu gewöhnen. Ebenso deine Gewohnheiten beim ernährungsumstellung auf vegan (6)Einkaufen, Bestellen und Zubereiten zu verändern. Ja, das erfordert ein wenig Interesse, Zeit und Muße. Aber Nein, du musst nicht auf gesundes, leckeres und vollwertiges Essen verzichten. Je mehr zu weißt und probierst, desto bereichernder wird die vegane Ernährungsform für dich.

Du wirst erstaunt sein, wie viel du über Nahrungsmittel, Inhaltsstoffe, Zubereitung und Herstellungsprozesse lernst. Darüber hinaus wirst du auch lernen, viel bewusster mit dir und deinem Körper umzugehen. Das sind nur einige, wenige Benefits, warum sich die Ernährungsumstellung auf vegan lohnt und definitiv kein Verzicht bedeutet.

Ein super Learning ist auch, dass du Kochen ganz neu für dich entdecken und erlernen kannst. Dabei muss es sich wirklich nicht immer um super aufwendige und zeitfressende Mahlzeiten handeln. Je häufiger du deine Gerichte selber zubereitest, desto intuitiver bindest du dies in deinen Alltag ein. Viele Veganer lernen erst durch ihre Ernährungsumstellung richtig kochen, weil sie plötzlich erkennen, wie viele oft ungesunde Inhaltsstoffe in konventionellen Lebensmitteln stecken. Dabei handelt es sich nicht nur um tierische Inhaltsstoffe, sondern auch um Konservierungsstoffe, Zucker, Fette und Salze, die wir oft leider unwissend zu uns nehmen.

Ernährungsumstellung auf vegan ist gar nicht so schwer wie man denkt

Besonders spannend ist auch, die Küche anderer Länder kennenzulernen. So bieten beispielsweise türkische, asiatische und russische Lebensmittelmärkte unfassbar viele geniale, vegane Produkte an. Dazu zählen auch viele eingelegte und fermentierte Produkte. Durch die Ernährungsumstellung auf vegan ernährungsumstellung auf vegan (5)wirst du neugierig für andere Wege der Zubereitung und lernst neue Geschmäcker sehr zu schätzen. Du wirst schnell merken, wie stolz es dich macht, dass du eine Mahlzeit selber gekocht und gesund hergestellt hast. Vor allem aber macht es dich stolz, wenn du dich aus Überzeugung für die Ernährungsumstellung auf vegan entschieden hast und dein Warum kennst. Mit diesen Antrieb fällt die Umstellung doppelt leicht.

Die Schwierigkeiten der Ernährungsumstellung bereiten wir uns vor allen Dingen selbst. Wir haben Angst, etwas falsch zu machen, wir haben Angst vor Verzicht. Ja, sogar Angst davor, was unser persönliches Umfeld dazu sagt, dass wir nun bewusst pflanzliche essen möchten. Mir ging es da damals nicht anders. Entgegen der Annahme, jeder Veganer wäre ein anstrengender Missionär, gibt es genug Veganer/innen, die eigentlich gar nicht auffallen oder im Mittelpunkt stehen möchten. Weder möchten sie auf die Schulter geklopft werden, dass sie auf Tier verzichten, noch möchten sie dafür kritisiert werden.

Eigentlich möchten sie nur nach ihren eigenen Werten leben. Unsere Erfahrung ist: Je offener man mit seiner veganen Lebensweise umgeht und je weniger man andere für tierischen Konsum kritisiert, desto entspannter wird es für alle.

Ernährungsumstellung auf vegan geht auch step by step

viertensWenn man das Schwarz-Weiß-Denken beiseite schiebt (Entweder ich bin 100% Veganer oder ich esse weiterhin fast nur tierische Erzeugnisse), erleichtert man sich die Ernährungsumstellung auf vegan ungemein. Denn so gibt man sich die nötige Zeit, die es für die persönliche Ernährungsumstellung braucht, ohne sich zu sehr unter Druck zu setzen. Ein gutes und sehr bekanntes Thema ist der Käse: Viele können sich überhaupt nicht vorstellen, auf Käse zu verzichten. Käse-Ersatzprodukte kommen auch nicht in Frage, weil sie beispielsweise von der Konsistenz, dem Geschmack oder der Verfügbarkeit nicht gefallen. Dann ist die logische Konsequenz, den Käse zunächst nicht komplett vom Speiseplan zu eliminieren. Das bedeutet ja aber nicht, dass man nicht schonmal bei Milch, Jogurt oder Saucen auf pflanzliche Alternativen wechseln kann.

Am besten fängt man mit den Lebensmitteln an, die einem wirklich leicht fallen, zu streichen, zu reduzieren, zu ersetzen durch Alternativen. Wenn dieser Schritt gemacht ist und selbstverständlich wird, fallen weitere Schritte oft weniger schwer. Im Grunde ist es schon unfassbar viel Wert, wenn jede einzelne Person den Konsum pflanzlicher Erzeugnisse deutlich erhöht und die Nachfrage tierischer Erzeugnisse dadurch reduziert. Der Schritt, sich zu 100% vegan zu ernähren, kann schlussendlich daraus resultieren, dass man überhaupt mal angefangen hat…irgendwann, ganz im Kleinen mit einem ersten Schritt. Auf jeden Fall anfangen, sich nicht beirren lassen und als Vorbild agieren anstatt andere zu kritisieren!

Mehr Bewusstsein für Mensch, Tier, Umwelt und Gesundheit

Zu guter Letzt bleibt ein sehr wichtiges Learning, welches uns alle betrifft, und zwar ganz direkt. Das Wissen, was unsere Art der Ernährung mit uns, unserer fünftensUmwelt, den Tieren, aber auch den Mitmenschen macht. Man muss kein Perfektionist sein und sich auch nicht als Weltverbesserer sehen. Aber es ist doch stark, wenn wir überlegen, wie viel Leid, Klimawandel und Krankheiten wir beseitigen könnten durch die Reduzierung tierischer Lebensmittel. Ob man es ethisch vertreten kann und möchte, dass Tiere gezüchtet, transportiert und getötet werden für unsere Nahrung ist das Eine.

Das Andere ist doch aber den Tatsachen in die Augen zu sehen, dass unser Konsum Pandemien auslöst, krank machen kann, unser Grundwasser verseucht, armen Menschen ihr Land weg nimmt für Tierfutter, Menschenrechte ausgebeutet werden in den Produktionsstätten und die Co2-Emissionen der Tierhaltung alle Rekorde sprengen. Das alles betrifft doch jeden von uns, unseren Körper, unsere Lebensqualität, die Zukunft unserer Kinder. Das ist unfassbar wertvoll, so viel Wissen und Bewusstsein für all diese Zustände und Konsequenzen zu erlangen und gerne zur Verbesserung beizutragen. Natürlich können wir die Tierhaltung ausblenden und so tun, als ob uns das alles nicht betrifft, aber die aktuelle Situation bestätigt nun mal, dass wir damit falsch liegen. Wir freuen uns jedenfalls sehr, dass wir bereits vor Jahren die Ernährungsumstellung auf vegan angegangen sind und heute mehr denn je sehen können, wofür das machen.

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Wenn auch du richtig Lust hast, was zu verändern, aber nicht weißt, wie und wo du anfangen sollst, dann empfehle ich dir meine kostenfreie Videoserie DEIN PLANTBASED POWER START (nicht mehr verfügbar). Fang erstmal an, dein persönliches Warum für die Ernährungsumstellung auf vegan herauszuarbeiten. Dann befasse dich mit dir und deinen persönlichen Herausforderungen und beginne, an Lösungen zu arbeiten. Mein eigen konzipierter POWER-PLAN wird dir dabei helfen, deine Ernährungsumstellung auf vegan Schritt-für-Schritt umzusetzen! Denn wenn ich dir ein Top Learning noch zum Schluss mit an die Hand geben kann, dann, dass deine Ernährungsumstellung im Kopf beginnt und viel mit Selbstreflexion zu tun hat.

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Vegan essen muss nicht teuer sein – 6 Tipps

Die 6 Top Tipps

Vegan essen hat noch immer den Ruf, total teuer bzw. überteuert zu sein. Dabei spielt es natürlich immer eine Rolle, wie man seine Ernährung selber zusammenstellt. Gemeinsam mit Tamara habe ich wieder eine Podcastfolge aufgenommen, um unsere Ideen und Tipps für dich zusammenzustellen.

Tamara ist ausgebildete Ernährungsberaterin und lebt bereits seit 2 Jahren vegan. Genau wie ich, kennt sie die gängigen Herausforderungen eines Veganer im Alltag. In dieser Podcastfolge teilen wir unsere Erfahrungen, Tipps und Ideen, wie vegan essen nicht zu teuer wird. Besonders für kritische Neueinsteiger soll dies eine Hilfe darstellen, sich nicht von Preisen blenden zu lassen.

Vegan essen muss nicht teuer sein – Diesen Blogpost hier als Podcastfolge hören!

Im folgenden fasse ich dir unsere Top 6 Tipps zusammen um vegan essen nicht zu teuer werden zu lassen:

Tipp 1: Vegan essen ist eine Einstellungssache

Vegan essen ist definitiv eine Einstellungssache. Du solltest nicht vegan essen wollen, weil das aktuell viele machen und es im Trend liegt. Viel mehr solltest du deine inneren Beweggründe kennen und dir dann Gedanken zu deiner Einstellung gegenüber deiner Ernährung und deinem Budget machen. Wenn du aus Überzeugung vegan essen möchtest, dann könnte dir der Gedanke ganz gut helfen, was dir deine Überzeugung wert ist. Überlege vegan essen 1zum Beispiel zuerst einmal, wie viel du aktuell im Monat für Essen ausgibst. Danach stellst du deine sonstigen Ausgaben für Lifestyleprodukte und -Abonnements entgegen. Prüfe, welche dieser Dinge du wirklich brauchst und auch nutzt. Möglicherweise wird dir dann schnell klar, dass du das Budget für gesunde, ausgewogene und auch vegane Lebensmittel eigentlich hast. Bisher aber deinen Fokus falsch gelegt hast.

Auch als Mischköstler kannst du sehr billige und wenig nahrhafte Lebensmittel kaufen oder Wert auf Hochwertigkeit, Biolebensmittel und Nachhaltigkeit legen. Generell sind Lebensmittel in Deutschland oft sehr billig und besonders tierische Erzeugnisse werden staatlich subventioniert. Somit sind wir es gewohnt, für unsere Ernährung relativ wenig Budget ausgeben zu müssen. Gleichzeitig schaffen wir uns aber gerne ständig neue Elektrogeräte oder den besten und teuersten Grill an. Für eine gesunde, ausgewogene Ernährung macht es also durchaus Sinn, die eigenen Prioritäten etwas zu verlagern.

Vegan essen ist eine absolut lohnenswerte Investition in die eigene Gesundheit, in den Umweltschutz und natürlich in den Tierschutz. Unsere Lebensqualität wird sich tendenziell zusehnendst verschlechtern, wenn wir keinen Wert auf die inneren und äußeren Faktoren unserer Ernährung legen. Der nächste Schritt könnte die Verwendung von Biolebensmitteln sein, aber das ist keine notwendige Voraussetzung um vegan essen in seinen Alltag zu integrieren.

Tipp 2: Koche mehr selber und frisch

Vegane Ersatzprodukte und Fertiggerichte sind oft teurer, weil sie zum Beispiel noch nicht in einer großen Menge abgesetzt werden können. Oder weil vegan essen 2zunächst erstmal viel Geld in Forschung und Entwicklung gesteckt werden musste. Der Umstand, dass vegane Fertigprodukte nicht staatlich gefördert werden, kann dazu führen, dass sie viel teurer sind. Daher macht es aus Budgetsicht aber auch aus gesundheitlicher Perspektive absolut Sinn, wieder mehr Gerichte und einzelne Lebensmittel selber herzustellen. Suppen, Saucen, Dipps und Aufstriche sind beispielsweise super easy herzustellen. Auch wenn sie nicht ewig halten, da keine Konservierungsstoffe enthalten sind, so spart man sich beim Selbermachen auch viele ungesunde Inhaltsstoffe und natürlich Geld.

Vegan essen kann auch eine Mischung aus günstigen Grundnahrungsmitteln, gelegentlichen Fertigprodukten und hochwertigen Biolebensmitteln sein. Die Mischung macht es und nicht der Anspruch: Nur weil ich jetzt vegan esse, muss es immer alles Bio sein. Vegane Grundnahrungsmittel, die was teurer sein, sind oft auch sehr ergiebig und sollten sowieso nicht en masse gegessen werden. Eher sollten sie regelmäßig eingebunden werden. Dazu gehören sämtliche Nusssorten, Chiasamen und natürlich auch alle Alternativen zu klassischen Milchprodukten. Fertige vegane Milch, Jogurts und Käsevarianten kann man gelegentlich kaufen, kann man aber auch super selber machen. So hast du absolut die Kontrolle darüber, was in deinem Essen drin ist, wertschätzt das Produkt mehr und kannst durch eine Mischkalkulation selber machen und kaufen variieren.

Tipp 3: Nimm dir gerne Zeit für deine Ernährung

Meist ist es ja so, dass wir Zeit oder Geld in etwas investieren müssen. Wenn dir dein Budget sehr schmal vorkommt, dann versuche dein Zeitkonto einmal zu checken. Überlege, wo du im Alltag sehr gerne zu viel Zeit verschwendest. Das kann beim Social Media Scrollen sein, beim zu lange schlafen oder beim Serien rauf und runter schauen. Das Argument, man habe keine Zeit für Sport oder eine gesunde Ernährung ist meist ein Problem der Gewohnheiten. Wenn wir nie gelernt haben, regelmäßig Bewegung in den Alltag zu integrieren oder gelegentlich frisch zu kochen, dann kommt uns das wie ein riesiges Problem vor.

Je mehr du dich mit dem Kochen und selber zubereiten deiner Mahlzeiten beschäftigst, desto leichter wird dir vegan essen fallen. Außerdem wird es so auch nicht zu teuer. Außer Haus essen und Fertigprodukte sparen zwar Zeit, sind meist aber deutlich teurer und ungesünder. Nach hinten hin sparst du dir viel Zeit und Geld, wenn du dich gerne mit deiner Ernährung beschäftigst. Weniger Zeit beim Arzt verbringen, weniger Geld um Medikament zu besorgen. Beides kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, denn durch meine ausgewogene, vegane Ernährung hat sich mein gesundheitlicher Zustand in den letzten Jahren deutlich verbessert!

Tipp 4: Vegan essen mit Food Sharing Konzepten

Vegan essen kannst du dir auch schön frisch und gesund gestalten indem du Foodsharing Konzepte deiner Stadt nutzt. Dabei kannst du oft eine ganze vegan essen 3Menge Geld sparen. Denn die kostenfreien und reduzierten Lebensmittel würden andernfalls eh bald im Müll landen, obwohl sie noch gut sind. Das hat diverse Gründe: Zum Beispiel ist das gesetzliche Mindesthaltbarkeitsdatum eines Produktes überschritten und darf de facto nicht mehr verkauft werden. Oder es wurde im Restaurant zu viel eingekauft und zubereitet, aber die Gerichte können nicht mehr verkauft werden.

Auch Wochenmärkte bieten oft Obst- und Gemüse oder Bioboxen an, die du zum deutlich reduzierten Preis abholen kannst. Diese Boxen werden vom Marktstand selber zusammen gestellt und beinhalten einen bunten Mix aus nicht verkauften, frischen Lebensmitteln. Auch das Konzept der solidarischen Landwirtschaft ist eine gute Möglichkeit, sich mit anderen Menschen aus deiner Stadt Fläche zu teilen. Es werden saisonale Lebensmittel angebaut, die nicht um die halbe Welt reisen müssen. Da dir die Arbeit des Anbaus und der Ernte von den Betreibern der solidarischen Landwirtschaft abgenommen wird, zahlst du lediglich einen Beitrag pro Monat, den du entbehren kannst und willst.

Sei offen für Food Sharing und bedenke, dass du eine Menge Geld sparen kannst, wenn du dir bewusst machst, dass die Lebensmittel alle noch genießbar sind. Foodsharing ist in Form von Apps und Plattformen nutzbar, am besten schaust du per Suchmaschine einmal nach Angeboten in deiner Stadt bzw. in deinem Stadtteil.

Tipp 5: Vegan essen mit Großpackungen und Angeboten

Wenn dir Bioqualität und besondere Nachhaltigkeit bei der Produktentstehung erstmal nicht weiter wichtig sind und du kein größeres Budget dafür ausgeben möchtest, dann kaufe Großpackungen in Angeboten. Besonders alle trockenen Zutaten für eine vollwertig, pflanzliche Ernährung gibt es in Super-Sparangeboten. Ob Hülsenfrüchte wie Kichererbsen, Bohnen und Linsen aller Art oder auch Buchweizen, Reis, Quinoa, Couscous, Bulgur, Nudeln, Haferflocken, Nüsse, Samen und Kerne aller Art, hochwertige Pflanzenöle usw.

Das alles sind in der Regel günstige oder lang haltbare Produkte, die du gut in Großpackungen oder im Angebot kaufen kannst. Somit hast du schon einen wunderbaren Grundstock an veganen Lebensmittel, die du ideal mit frischem Obst und Gemüse ergänzen kannst. Neben den großen Supermarktketten mit ihren Wochenangeboten sind auch länderspezifische Läden und Supermärkte ein Top Tipp um vegane Grundnahrungsmittel zu guten Preisen einzukaufen. Zusätzlich unterstützt du damit auch oft Einzelunternehmer und Familienbetriebe. Besonders hervorzuheben sind hier türkische, russische, arabische und marokkanische Läden, die ein wahrer Traum für die vegane Küche sind.

Kräuter

Tipp 6: selber anbauen, pflücken, sammeln

Zu guter Letzt ist es immer auch eine Option, sich selber Lebensmittel anzubauen oder sie pflücken und sammeln zu gehen. Mittlerweile kaufe ich beispielsweise keinen Brennesseltee mehr, sondern gehe mir die verrufene Pflanze selber pflücken und brühe die getrockneten Blätter auf. Das macht Spaß und spart ein. Genauso wie sich viele Kräuterarten mega easy und mit wenig Platzaufwand zu Hause ziehen lassen und man dafür nicht mal einen Garten benötigt. Kräuter sind sehr bereichernd für die vegane Küche, da sie nicht nur alles sehr natürlich würzen, sondern auch viele wichtige Pflanzenstoffe für den Körper beinhalten.

Wenn du darüber hinaus einen Garten hast, dann versuche doch mal ein paar tolle Gemüsesorten wie Tomaten oder Zucchini zu ziehen oder pflanz dir einen Apfelbaum oder einen Beerenstrauch. Die frischen Kräuter, Obst- und Gemüsesorten lassen sich auch wunderbar einfrieren oder haltbar einkochen. So hast du auch nicht das Gefühl, du musst sofort alles verwenden, wenn es reif ist. Darüber hinaus kannst du auf Vorrat pflücken und sammeln und sparst dir so nach hinten hin wieder Zeit und Geld.

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Vegan essen unterwegs – 5 Tipps

Die 5 Top Tipps

Vegan essen unterwegs stellt insbesondere für viele Neulinge eine große Herausforderung dar. Oft kann man sich nicht vorstellen, was man wo unterwegs zu essen bekommt als Veganer. Außerdem ist nicht überall gekennzeichnet, ob ein Produkte vegan oder nur vegetarisch ist. Fleisch und Wurst wegzulassen ist eine kleinere Hürde als unterwegs gänzlich auf tierische Erzeugnisse zu verzichten. Damit dir vegan essen unterwegs noch leichter fällt, haben Tamara und ich eine tolle Podcastfolge zusammen aufgenommen.

Tamara ist ausgebildete Ernährungsberaterin und lebt bereits seit 2 Jahren vegan. Genau wie ich, kennt sie die gängigen Herausforderungen eines Veganer im Alltag. In dieser Podcastfolge teilen wir unsere Erfahrungen, Tipps und Ideen, wie vegan essen unterwegs leichter für alle wird. Egal ob vegane Snacks to go, Einladungen bei Freunden und Familie oder im Büro.

Vegan essen unterwegs – Diesen Blogpost hier als Podcastfolge hören!

Im folgenden fasse ich dir unsere Top 5 Tipps zusammen um vegan essen unterwegs für dich zu vereinfachen:

Tipp 1: Plane dein vegan Essen unterwegs

Vegan essen unterwegs wird deutlich einfacher, wenn du deine Mahlzeiten oder Einkäufe etwas planst. Nicht nur die vegane Ernährung wird deutlich einfacher dadurch, sondern auch, sich mit Genuss gesünder zu ernähren. Statt nur fertige Produkte zu essen -egal ob im Homeoffice, im Büro oder vegan essen unterwegs mit Planunterwegs- kannst du dich mit etwas Planung schon viel ausgewogener ernähren. Wenn es dir leichter fällt, nach Rezepten zu kochen anstatt intuitiv, lege dir eine Einkaufsliste an. Wenn du bestimmte vegane Produkte schonmal zu Hause hast, fällt es leichter, diese auch für unterwegs einzuplanen.

Ein Experten Tipp ist das sogenannte Meal Prep: Du kochst ein bis zwei Tage die Woche die Gerichte für mehrere Tage vor. Die fertigen Gerichte kannst du portionieren und einfrieren oder im Kühlschrank mehrere Tage aufbewahren. So erleichterst du dir beispielsweise das Kochen im Alltag nach der Arbeit oder nimmst dir eine Meal Prep Box mit ins Büro. Die abgeschwächte Variante davon ist, bestimmte Zutaten so vorzubereiten, dass sie direkt verwendbar sind. Gemüse und Blattsalate sowie Kräuter beispielsweise lassen sich hervorragend im Voraus waschen, entkernen, schneiden und können so im Kühlschrank aufbewahrt werden. Sobald du sie (für unterwegs) benötigst, verarbeitest du sie.

Wenn du deine Einkäufe und veganen Mahlzeiten etwas im Voraus planst, fällt dir das vegan essen unterwegs nicht nur leichter, es wird auch günstiger. Falls du kein Typ für diese Art von Vorbereitung bist, greift Tipp 2 sicherlich gut für dich!

Tipp 2: Erkunde das vegane Angebot in deinem Umfeld

Für den Fall, dass du super gerne außer Haus isst, nicht viel Zeit für Einkaufen, Kochen und Vorbereiten investieren möchtest, dann erkunde das vegane Angebot in deinem täglichen Umfeld. Dir wird vegan essen unterwegs deutlich leichter fallen, wenn du die Bäckereien, Bistros, Supermärkte und Restaurants mit veganem Angebot in deiner Umgebung ausfindig gemacht hast. Denn dann musst du im Alltag nicht lange überlegen, wo du spontan essen gehen kannst und das erleichtert dir viel. Viele Gastronomen bieten mittlerweile mindestens ein rein veganes Gericht auf der Karte an oder können dir ein Gericht veganisieren, indem zum Beispiel eine Zutat einfach weg gelassen wird. Es macht also absolut Sinn, sich einige Gastronomien mal genauer anzuschauen, auch wenn sie auf den ersten Blick nicht rein vegan sind.

Bedenke, dass du dadurch zwar eine Menge Zeit sparst, aber eben auch die Bereitschaft haben solltest, etwas mehr in deine Ernährung zu investieren. Mahlzeiten außer Haus und to go sind in der Regel immer teurer, vor allem wenn du Wert auf frische und hochwertige Gerichte legst. Der Vorteil bei der veganen Ernährung ist, dass du dich oft auch unterwegs deutlich gesünder ernährst, weil viele billige und nährstoffarme Gerichte rausfallen. Die Mischung aus Tipp 1 und Tipp 2 können auch eine super Lösung sein um dir vegan essen unterwegs zu erleichtern, denn so hält sich Zeit- und Geldersparnis die Waage.

Tipp 3: Veganisiere deine Gerichte unterwegs

Egal ob du beim Bäcker, in der Kantine, im Restaurant oder bei Freunden bist. Es gibt oft die Möglichkeit, Lebensmittel zu essen, die sowieso vegan sind, wie Pommes, Reis, Pasta und Co. Oder aber auch Mahlzeiten so zusammenzustellen, dass sie automatisch veganisiert sind. An der Salatbar kannst du BistroFetakäse und Jogurtdressing weglassen oder durch andere Zutaten ergänzen. Bei der Servicekraft kannst du die Pizza ohne Streukäse ordern und dir das Gericht mit etwas Öl, Gewürzen und Kräutern noch selber aufpimpen. Fast jedes Lokal bietet Pommes mit Ketchup an und so ziemlich jeder Dönerladen hat Falafel, Öl und Balsamicoessig, Kraut oder Salat damit die Speise auch vegan deftig und saftig schmeckt.

Bäckereien haben oft Zutatenlisten an ihren Produkten ausgehängt aufgrund von Allergenen und Unverträglichkeiten. Auch da siehst du schnell, ob ein Gebäck Butter, Ei und Co. enthält. Im Supermarkt bekommst du mittlerweile schon viele vegane Fertiggerichte und Snacks und kannst diese auch zum spontan grillen mitbringen.

Es mag sicherlich anfangs eine Hemmschwelle sein, außer Haus nach Alternativen zu fragen oder in Lokalen einen Sonderwunsch zu äußern. Aber je nach Situation und Lokal, ist eine vegane Option oft gar kein Problem. Darüber hinaus sollten wir die Nachfrage nach veganen Gerichten auch stärken, indem wir nach veganen Optionen fragen. Klar möchte man in bestimmten Situationen nicht viel Extra Aufwand betreiben, aber das Angebot steigt durch die Nachfrage zusehends und das ist ein großer Vorteil für vegan essen unterwegs.

Tipp 4: Vegan essen unterwegs mit gesunden Snacks

vegan essen unterwegs Snackbox

Ein easy Tipp für vegan essen unterwegs ist der Einkauf gesunder, veganer Snacks auf Vorrat. Das können Nüsse oder Nussmischungen sein, Trockenobst und -Mischungen sowie frisches Obst und Gemüse, welches unkompliziert mitzunehmen ist. All diese Lebensmittel enthalten super viele wichtige Vitamine und Nährstoffe für den Körper, sowie auch sättigende Ballaststoffe.

Darüber hinaus sind vegane Müsli- und Proteinriegel als auch Hafercookies, Reiswaffeln (mit Bitterschokolade) und viele andere Süßigkeiten der perfekte Snack für den süßen Zahn. Natürlich muss man Süßigkeiten nicht aus seinem Speiseplan streichen, aber der Umstieg auf gesündere Snacks und mehr Bitterschokolade ist sehr wertvoll für deine Gesundheit im Alltag.

Es macht absolut Sinn, solche Lebensmittel immer auf Vorrat zu Hause zu haben. Außer frisches Obst und Gemüse sind alle anderen genannten Lebensmittel lange haltbar, portionierbar und kommen ohne große Vorbereitung daher. Einfach einkaufen, spontan einstecken und so erleichterst du dir schon das vegan essen unterwegs.

Tipp 5: Beziehe dein persönliches Umfeld mit ein

Ein letzter Tipp, den ich dir wärmstens ans Herz legen möchte, weil ich das selber viel zu lange nicht aktiv gemacht habe: Beziehe dein persönliches Umfeld in deine Ernährung mit ein. Oder andersrum: Schlage bei gemeinsamen Restaurantbesuchen aktiv Lokale vor, wo du weißt, dass es dort auch ein vegan essen unterwegs buffetveganes Angebot für dich gibt. So umgehst du Situationen, dass du nicht das Passende für dich findest. Dabei muss es ja wirklich kein rein veganes Restaurant sein. Ebenso verhält es sich bei Grillabenden und gemeinsamen Kochaktionen wie Raclette und Co. Biete immer an, etwas eigenes zum allgemeinen Buffet beizusteuern. So kannst du dem Gastgeber etwas mitbringen, hast selber immer eine vegane Auswahl und steuerst für alle etwas bei.

Hierbei denke ich vor allem an diverse Salate, Dips, Saucen, Beilagen, Kuchen und Süßes zum Nachtisch, aber auch Gemüsespieße und andere Beilagen für alle sind top. Ob du dir für den Grill noch ne Veggiewurst mitbringst oder nicht, bleibt dir überlassen aber Grillen besteht ja dann doch oft aus mehr als Grillfleisch. Damit du da nach Herzenslust zuschlagen kannst, bring gerne was Veganes für alle mit. Je nachdem, was du vorbereitest, wird es vielen gar nicht auffallen, dass es sich um einen konkret veganen Salat, Dipp oder Beilage handelt.

Fazit zum Thema vegan essen unterwegs

Oft reißt man die Freunde sogar mit den eigenen, veganen Rezepten vom Hocker. Hab also keine Angst vor Ablehnung. Im Zweifelsfall bleibt mehr für dich übrig. Ich hätte damals vor über 6 Jahren mehr Mut haben sollen zur veganen Ernährungsweise zu stehen. Heute weiß ich, dass meine Entscheidung mit der Ernährungsumstellung genau die Richtige war.  Deshalb möchte ich nun dir Mut zusprechen, dein persönliches Umfeld mit einzubinden oder selber aktiv an der Buffet und Restaurantauswahl teilzuhaben. So funktioniert vegan essen unterwegs garantiert leichter und mit viel Genuss für alle. Hast du ergänzend Fragen oder Ideen zu dem Thema? Dann lass es mich gerne in einem Kommentar oder über Instagram wissen. Übrigens gibt es seit neuestem auch eine kostenlose Facebookgruppe zum Thema Vegan & Fit im Arbeitsalltag. Komm gerne dazu zum interaktiven Austausch. Ich freue mich auf dich!

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Vegane Ernährung und mentale Gesundheit

5 Erkenntnisse aus dem Podcast Interview mit Gesundheitsberaterin Kerstin Seiler

vegane Ernährung 1

Kerstin Seiler ist Gesundheits- und Präventionsberaterin zu den Themen vegane Ernährung, Bewegung und Stressmanagement. Sie war bei mir zu Gast im Podcastinterview und hier kannst du dir die Episode auf der Website anhören.

Alternativ findest du die Folge auch auf Spotify oder iTunes. Gemeinsam haben wir darüber gesprochen, was einen zur veganen Ernährung bewegt, welche Dinge man gerade zu Beginn beachten sollte und was sich durch die Ernährungsumstellung ändert. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass mentale Gesundheit enorm dabei hilft, sich die Umstellung auf die vegane Ernährung zu erleichtern. Mentale Gesundheit steht hier für ein positives Mindset, negative Glaubenssätze zu beseitigen und aus der Fülle heraus zu handeln. Hier fasse ich einmal unsere Top 5 Erkenntnisse zusammen:

Vegane Ernährung braucht ein persönliches Warum

Im Idealfall möchtest du die vegane Ernährung in deinen Alltag integrieren, weil du intrinsisch motiviert bist. Das bedeutet, dass du dein persönliches Warum kennst und du dir immer wieder vor Augen führen kannst, warum du dich für die Ernährungsumstellung entschieden hast. Gründe gibt es viele, nur sollte man sich wirklich erstmal mit sich selber und seinen Werten und Bedürfnissen auseinandersetzen. Zu dem Thema Gründe vegan zu werden habe ich bereits einen Blogpost verfasst, den du hier gerne nochmal lesen kannst. Jedenfalls wird es dir langfristig wenig Freude bereiten, deine Ernährung umzustellen, wenn du das nur machst, weil du es als Trend siehst.

Vegane Ernährung sollte aus Selbstliebe geschehen

Wenn wir von Ernährung sprechen, sollten wir immer bedenken, dass sie unseren Körper wirklich nähren sollte. Daher ist eine ausgewogene und vvegane Ernährung 2ollwertige Ernährung auch so unfassbar wichtig für unsere Gesundheit und das Immunsystem. Die vegane Ernährung schließt zwar alle tierischen Erzeugnisse aus, bietet aber eine enorme Vielfalt an gesunden Lebensmitteln auf pflanzlicher Basis. Im Grunde das, was uns die Natur mitgegeben hat. In diesem Zusammenhang macht es schon Sinn, sich zu überlegen, ob man sich selbst nicht einfach etwas Gutes tut, indem man sich vollwertig pflanzlich ernährt. Weil man sich und seinen Körper liebt und daher gut nähren möchte.

Egal wie du dich ernährst, dürfest du wissen, dass frische Lebensmittel, selber kochen und möglichst wenig Fast Food die deutlich gesündere Ernährungsform darstellt. Sehe die vegane Ernährung als eine Chance, wieder mehr über natürliche Lebensmittel und Nährstoffe zu erfahren. Erfreue dich an frischer Zubereitung, die jede Zelle deines Körpers stärkt, weil du dich liebst! Erfahre, wie vielseitig pflanzliche Lebensmittel eingesetzt und verarbeitet werden können, sodass du immer wieder neue Geschmackserlebnisse hast.

Vegane Ernährung ist eine Bereicherung

Da sind wir schon beim nächsten Punkt, nämlich dass du enorm viel lernen wirst und dich die vegane Ernährung auch in deiner Persönlichkeitsentwicklung stärken wird. Du gehst viel intensiver auf dich und deine Werte, deine Bedürfnisse und deinen Körper ein. Du fängst an zu verstehen, was dein Körper in deinem persönlichen Alltag benötigt um fit und gesund zu bleiben. Auch wenn die Ernährungsumstellung dir erstmal aufwendig vorkommt, so wird sie dir nach hinten hin enorm viel Stress und Energielosigkeit sparen. Je mehr AHA Effekte du hast, je fitter du dich fühlst und desto mehr du über die Vorteile der veganen Ernährung Bescheid weißt, desto weniger möchtest du sie missen. Außerdem lernst du nicht wegzuschauen, sondern hinzuschauen, egal ob es Missstände in der konventionellen Landwirtschaft betrifft oder deine Gesundheit und dein Körper.

Vegane Ernährung erfordert Mut

Kerstin 2

Es erfordert manchmal etwas Mut, sich mit neuen Dingen auseinanderzusetzen. Besonders beim Thema Ernährung streiten sich die Geister, ob Low Carb, Keto oder vegan nun die richtige Ernährungsform ist. Hier geht es aber mehr als um Gesundheit, hier geht es wirklich auch um Ethik und eigene Werte. Diese in der Gesellschaft zu vertreten am Tisch, erfordert ebenfalls Mut. Aber je länger du dich mit dem Thema beschäftigst und merkst wie viel besser es dir geht, desto selbstbewusster wirst du hinter deiner neuen Ernährungsform stehen können.

Dabei kannst du frei wählen, wie mutig du deinem persönlichen Umfeld gegenübertrittst: Klärst du auf oder nicht? Jedenfalls solltest du trotz aller Euphorie nicht missionieren. Bedenke bitte, dass auch du mal an einem Punkt warst, wo du dir selber noch keine Gedanken über deine Ernährung oder den Veganismus gemacht hast. Aufklärung ist super und richtig mutig, aber wir sollten Begeisterung und Freude teilen, statt zu verurteilen.

Vegane Ernährung ist eine Reise zu den eigenen Werten

Das Thema Persönlichkeitsentwicklung ist ein sehr großes und auch beliebtes Feld. Du wirst auf deiner Reise hin zur veganen Ernährung persönlich wirklich wachsen. Außerdem erfährst du, was dir persönlich eigentlich wichtig ist im Leben oder bezüglich deiner Gesundheit. Und du lernst Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen. Genauer hinschauen, kritisch hinterfragen, sich weiterbilden. Dadurch, dass du dich viel fitter fühlst, strebst du möglicherweise neue, körperliche Ziele an und beschäftigst dich generell mehr mit dem Thema Fitness im Alltag. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Fokus viel mehr auf deiner mentalen und körperlichen Ausgeglichenheit und Gesundheit liegen sollte, als auf materielle Dinge, gesellschaftliche Normen oder vermeindliche Trends und Idealbilder. Es ist okay, hinter sich selbst zu stehen und wachsen zu wollen.

Kostenfreie Videoserie

Meine Einladung an dich für die kostenfreie Videoserie „Dein plantbased power start“

Falls du das Gefühl hast, du brauchst noch mehr Wissen, Inspiration und Motivation um dir die Umstellung auf vegan zu erleichtern, dann habe ich jetzt eine tolle Überraschung für dich: Ich habe eine kostenfreie, 3-teilige Videoserie erstellt, die dir die Umstellung auf die vegane Ernährung in deinen individuellen Alltag erleichtern wird. Dort gehe ich in die Tiefe auf die verschiedenen Herausforderungen eines Neueinsteigers ein, denn ich war ja auch mal einer. Und nach über sechs Jahren Praxiserfahrungen mit der pflanzlichen Ernährung, kann ich dir ganz viele Tipps rund um das Thema geben.

Vegane Ernährung mit meinem Plantbased Power Plan

Dazu gehe ich auch nochmal auf meine persönliche Geschichte ein und berichte, was sich bei mir alles zum positiven in den letzten sechs Jahren gUmstellung auf veganeändert hat. Aber auch, welche Fehler ich gemacht habe und warum du diese nicht machen solltest. Zum Schluss gebe ich dir noch meinen eigen konzipierten POWER-PLAN mit an die Hand, mit dem du deine Ernährungsumstellung garantiert erleichtern und persönlich anpassen kannst. Darüber hinaus gibt es auch sogenannte Worksheets, die meine Videoserie interaktiv gestalten. Sodass du wirklich in die Selbstreflexion gehst und deine persönlichen Ziele, Bedürfnisse, Werte, dein WARUM definierst. Aber auch deine Herausforderungen genauer unter die Lupe nimmst und sie peu a peu beseitigen kannst.

Setze noch heute den ersten Meilenstein für deinen individuellen aber auch vor allem auch erfolgreichen PLANTBASED POWER START (nicht mehr verfügbar)

 

 

 

 

 

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Praxistipps vegan backen

Vegan Meal Prep

Vegan Meal Prep fürs Frühstück

Vegan Meal Prep ist ein sehr beliebtes Thema, gibt es doch oft außer Haus oder in der Bürokantine wenig vegane Alternativen für z.B. Saucen, Dressings, Gebäck und Co. Vegan Meal Prep steht für vegane Mahlzeiten in größeren Mengen vorbereiten, sodass man weniger Zubereitungsstress im Alltag hat. Daher habe ich euch ein super Rezept für einen veganen Frühstückskuchen zusammen gestellt, der ohne Industriezucker und Backen, dafür aber mit hochwertigem Protein und vielen Vitaminen daher kommt.

Er eignet sich perfekt für das Vegan Meal Prep, weil man -je nach Größe der Springform- zu zweit oder mit mehreren über die Woche davon frühstücken kann. Da der vegane Beerenkuchen fest wird, eignet er sich auch wunderbar zum Mitnehmen ins Büro und gekühlt ist der vegane Kuche locker eine Woche haltbar. Im Wechsel mit anderen veganen Frühstücksmahlzeiten ist dieser Kuchen besonders für den Sommer und der jetzigen Beerenzeit die perfekte Wahl für Vegan Meal Prep.

Zutaten no bake cake

Du benötigst für den Vegan Meal Prep Kuchen und eine 26cm Springform:
Für den Boden:

4 kleine, eher reife Bananen

60g ungezuckerte Cornflakes

100g Mandelmehl

4 TL Flohsamenschalen

Als Alternative zu den 100g Mehl und den 4 TL Flohsamenschalen kann ich dir auch wärmstens das vegane Backprotein von Unser Pflänzchen empfehlen. Du ersetzt einfach von den 100g Mehl eine gewünschte Menge mit dem Proteinpulver (z.B. 50-70g) und lässt die Flohsamenschalen ganz weg (die ja für die Bindung des veganen Gebäcks auch das klassische Ei ersetzen). Wenn du nur das vegane Backprotein nimmst, hast du halt alles in einem: Du brauchst nur eine Zutat, diese ist vegan, macht dein Gebäck fest aber fluffig und das Beste: Es enthält das komplette Aminosäurenprofil. Das ist besonders für vegan lebende Menschen ein enormer Vorteil, weil somit die Abdeckung von hochwertigem und gesundem Eiweiß abgedeckt ist. Mehr Informationen zum Veganen Backprotein findest du weiter unten!

Vegane Beerentorte

Für die Füllung:

4 Päckchen Agar Agar

200g Beerenmix (tierfgefroren oder jetzt zur Saison frisch!)

800g veganer Skyr

Hier habe ich ungezuckerten Naturskyr genommen, allerdings probiere ich ihn gerne nochmal mit Fruchtskyr aus (gezuckert) oder füge der Füllung Agaven Dicksaft oder pürierte Datteln hinzu. So erhält er noch eine Prise mehr Süße und schmeckt in Kombination mit den Beeren noch vollmundiger. By the way mag ich ganz gerne süßes Frückstück, vielleicht liegt es auch einfach daran.

 

Veganer Frühstückskuchen ohne Backen

Vegan meal prep 2

 

So bereitest du deinen Meal Prep Frühstückskuchen zu:

Alle Zutaten für den Boden miteinander pürieren. Je nachdem wie stark dein Pürierstab ist, solltest du die Banenen vorher natürlich möglichst klein machen. Je reifer sie sind, desto sämiger und auch süßer sind sie. Nun nimmst du den pürierten Bodenteig und legst ihn mittig in deine 26cm Springform. Streiche den Bodenteig zu allen Seiten gleichmäßig mit den Händen aus. Mit deinen Daumen formst du überall eine Art Kuchenrand, in dem du den Teig innerhalb der Springform am Rand hochziehst. Versuche das Ganze möglichst gleichmäßig auszustreichen, damit dein Rand hinterher nicht zu dick wird an einigen Stellen.

Nun pürierst du deine Beeren und lässt sich nach Anleitung mit dem Agar Agar aufkochen. Anschließend direkt den veganen Skyr einrühren und alles richtig gut vermengen. Kipp die gesamtte Masse gleichmäßig auf den Boden in der Springform. Nun stellst du deinen veganen Meal Prep Frühstückskuchen nur noch für mindestens 4 Stunden kalt und kannst ihn dann genießen. Dieser Vegan meal Prep Frühstückskuchen gelingt sicher und ohne backen! Mehr „no-bake-cake“ Ideen von mir findest du hier.

Infos zum veganen Backprotein

Hierbei handelt es sich um eine bezahlte Produkteempfehleung (Affiliate Link) meinerseits. Für dich ändert sich dadurch der Einkaufspreis natürlich nicht!