Veganer Käsekuchen für die Springform


Veganer Käsekuchen für die Springform

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Veganer Käsekuchen

Suchst du auch regelmäßig nach neuen Backrezepten auf pflanzlicher Basis oder möchtest dich einfach mal beim vegan Backen ausprobieren? Dann habe ich hier ein passendes, erstes Rezept, welches sich auch perfekt für den Ostertisch eignet!

Das Rezept habe ich mir abgeschaut bei veganheaven.de und habe es natürlich ein wenig abgeändert und ausprobiert, sodass ich es halbwegs zu meinem gemacht habe. Da ich im Backen generell noch lange nicht so fit bin wie im Kochen, brauche ich da definitiv auch noch mehr Inspirationsquellen, wohingegen ich beim Kochen intuitiv und aus dem Stegreif Rezepte entwickeln kann. Dazu folgen natürlich auch noch nach und nach viele, verschiedene Kreationen hier.

 

Warum möchten Veganer eigentlich Käsekuchen nachmachen?

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Auf diese Frage möchte ich vorab auch einmal eingehen: Weil ein guter, saftiger Käsekuchen wirklich vielen Menschen schmeckt und somit ein perfekter Beitrag für die gemeinsame Kaffeetafel darstellt. „Normaler“ Käsekuchen wie man ihn kennt, beinhaltet allerdings auch keinen Käse und somit könnte man auch den Namen hinterfragen.

Das machen wir an dieser Stelle aber nicht, wir suchen lediglich nach lecker schmeckenden Zutaten, die Alternativen beim Backen für Kuhmilch, Eier, Butter, Quark und Sahne darstellen. Damit man weiterhin entspannt Käsekuchen genießen kann allerdings ohne tierische Inhaltsstoffe. Klingt logisch oder?

 

 

Was du für einen veganen Käsekuchen benötigst:

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Eine 26cm Springform und folgende Zutaten:

Für den Boden:

300 g Mehl (Typ 405)

120 g vegane Margarine

70 ml Agavendicksaft

1 Päckchen Backpulver

3 El Wasser

Einfach alle Zutaten in einer Schüssel vermengen und mit den Händen zu einer Masse kneten. Danach die Springform mit etwas Margarine einfetten und den Teig mit den Händen darin gleichmäßig verteilen. Drücke den Teig am Boden der Springform fest und bedecke auch die Ränder der Springform mit Teig damit der Kuchen später in Form bleibt. ACHTUNG: Hier genügt wirklich eine dünne Schicht am Rand, da der Teig im Ofen noch ordentlich aufgeht. Dünn aber gleichmäßig in der gesamten Form verteilen. Nun den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen und die Füllung vorbereiten.

 

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Für die Füllung:

1 kg Vanille Joghurt auf pflanzlicher Basis (Soja, Lupinen, Kokos…)

2 Packungen (jeweils 40 g) Vanille Pudding Pulver

Saft einer Zitrone

4 EL Weichweizengrieß

150 g vegane Margarine, geschmolzen

20 ml Agavendicksaft & 50ml Ahornsirup

Hierzu ein paar Hinweise: Jogurt auf pflanzlicher Basis gibt es mittlerweile in vielen Supermärkten in diversen Geschmacksrichtungen und Konsistenzen. Da lohnt es sich auch mal, sich durchzuprobieren. Vanille Pudding Pulver ist genauso wie Margarine oft von Haus aus vegan. Wenn man neu im Thema ist, sollte man aber einen Blick auf die Zutatenliste werfen um sicherzugehen.

Auch beim Süßen sind dir keine Grenzen gesetzt: Das schöne ist, dass wir bei diesem Rezept ohne zusätzlichen Industriezucker auskommen. AgavenDicksaft und Ahornsirup sind perfekt zum Süßen von Gebäck und Desserts. Hier kannst du auch 70ml AgavenDicksaft ODER 70ml Ahornsirup nehmen statt beides zu mischen.  Falls du die Zitrusnote im Kuchen nicht haben möchtest, kannst du auch gänzlich auf die Zitrone verzichten oder etwas weniger nehmen. Ich mag das immer mal ganz gerne einen Schuss Zitrone reinzupressen. Bezüglich des Weichweizengrieß: Auch hier kann man weniger als 4EL nehmen oder ihn sogar ganz weglassen, aber er gibt dem Kuchen wirklich viel Stabilität und ein gewisses Etwas. Ich liebe halt auch Grieß, wer noch? Alternativ geht natürlich auch Dinkelgrieß etc. Also auch hier gilt wieder probieren geht über studieren!

 

Wie dein veganer Käsekuchen garantiert gelingt

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Zunächst muss die Margarine in einem kleinen Top geschmolzen werden. Danach füllst du alle oben gelisteten Zutaten samt der flüssigen Margarine in eine Rührschüssel. Diese vermengst du mit einem Handrührgerät bis es eine einheitliche, cremige Konsistenz gibt. Diese Masse kippst du nun einfach in die Springform mit dem Boden drin und lässt den Kuchen 60 Minuten backen. Ich habe vorsichtshalber nach einer halben Stunde einen Blick in den Ofen geworfen und die Temperatur etwas runter gestellt und den Kuchen ein paar Minuten länger im Ofen gelassen. Ich empfehle dies immer beim ersten Mal, da jeder Ofen anders ist. Es wäre super schade, wenn er dir direkt beim ersten Versuch verbrennt. Vor allem der Rand ist da etwas empfindlichwer, also behalte ihn gut im Blick.

 

Nun lässt du den Kuchen eine Stunde abkühlen und stellst ihn danach in der Springform für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank. Ich habe ihn die ganze Nacht gekühlt und am nächsten Tag konnten wir gar nicht genug bekommen von diesem köstlichen Kuchen. Garniere deinen fertigen und abgekühlten veganen Käsekuchen nun noch mit frischen Beeren deiner Wahl und stelle ihn einfach auf den Ostertisch. Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten, aber ich gehe jede Wette ein, dass keiner von alleine darauf kommt, dass dieser vegane Käsekuchen keinerlei tierischen Produkte enthält, bon Appetit!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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