Veganes Curry


Veganes Curry

Veganes Curry

Vielseitig, lecker, gesund

Veganes Curry ist die perfekte Option, um einen köstlichen Einblick in die pflanzliche Ernährung zu bekommen. Die Gerichte sind absolut vielseitig, gesund und lecker. Besonders schön ist auch, dass sie sich leicht umsetzen lassen und die Zutaten in jedem Supermarkt zu finden sind. DWas ist eigentlich Curryoch bevor ich konkret auf einzelne Rezepte für veganes Curry eingehe, möchte ich zunächst die Frage klären: Was genau ist eigentlich Curry? Schließlich kennen es die Meisten als fertiges, gelbes Gewürz-Pulver. Doch was genau steckt dahinter? Gibt es eine Curry-Pflanze, die man erntet und daraus dann Gewürzpulver herstellt? So wie man beispielsweise aus einer Basilikumpflanze getrocknetes Gewürz-Basilikum herstellt? Nicht ganz… 🙂

Was ist überhaupt Curry?

Im Grunde ist Curry eine Gewürzmischung, die ihren Ursprung in der indischen Küche hat. In Indien spielten frische Gewürze beim Kochvorgang schon immer eine überaus wichtige Rolle. So besteht eine traditionelle Currymischung oft aus 13 verschiedenen Gewürzen oder mehr. Hier im Bild siehst du einige davon (von links nach rechts): Kreuzkümmel, Sternanis, Ingwer, Senfkörner, Lorbeerblätter, Zimt, Paprikapulver, Nelken, Schwarzer Pfeffer. Der Variation für eine selbstgemachte Curry-Gewürzmischung sind keine Grenzen gesetzt. Übrigens hat Curry seine typische gelbe Farbe von der Kurkumawurzel mitbekommen, die neben Ingwer ein Hauptbestandteil von Curry-Gewürzen ausmacht.

Auch wenn die Gewürzmischungen in Indien immernoch gerne selbst gemacht werden, so gibt es im europäischen Raum mittlerweile etliche fertige Gewürzmischungen, mit denen die Inder selber wahrscheinlich nichts anfangen könnten. Auch der Name Curry hat sich erst im 19. Jahrhundert im europäischen Raum etabliert und hat nichts mit der indischen Sprache zu tun. In Indien nennt man die vielseitigen, frischen Gewürzmischungen nämlich Masala oder -wenn sie besonders scharf sind- Garam Masala (zu deutsch „heißes Gewürz“).

Und was ist dann jetzt veganes Curry?

Wie du sicherlich bemerkt hast, sind die Currymischungen selber vegan, also rein pflanzlich. Veganes Curry steht in diesem Fall für vegane Curry-Gerichte. Hierbei spielt es keine Rolle, ob du ein fertiges Currypulver verwendest oder dir selber eine frische Curry-Gewürzmischung anfertigst. Letzteres nimmt natürlich mehr Zeit in Anspruch, schmeckt aber auch deutlich intensiver und frischer und kann natürlich auf Vorrat zubereitet werden. Im Folgenden möchte ich dir nun 6 vegane Currys vorstellen, die simpel nachzukochen sind. Die abgebildeten Rezepte sind eine Auswahl aus einer Community Aktion von Instagram (#zeigdeincurry). Sprich, die Rezepte sind nicht alle von mir, sondern von verschiedenen Teilnehmern. Ich, beziehungsweise wir, hoffen, dich damit inspirieren zu können, das ein oder andere vegane Curry zu testen. Falls ja, lass es uns gerne in den Kommentaren wissen. Auch falls du noch Fragen hast, schreib es gerne unten in die Kommentare. Das erste der folgenden Rezepte stammt von mir:

Veganes Curry Variante 1

Veganes Curry 1

Zutaten für eine 3-4 Portionen:

  • 240g Kichererbsen
  • 400g Reis
  • 200g Zucchini
  • 250ml Kokosmilch
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Zwiebel
  • 250ml Gemüsebrühe
  • 6g frische Ingwer
  • 30ml Ahornsirup
  • Curry-Gewürzmischung oder: Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Kurkuma, Zitronengras, Kaffir-Limettenblätter, Chilis, Zimt…

Zubereitung:
Zunächst die Zwiebel schälen und in grobe Würfel schneiden. Den Knoblauch schälen und durch eine Knoblauchpresse drücken. Die Zucchini waschen und in Würfel schneiden. Den Ingwer kannst du mit Schale belassen, sofern dieser Bioqualität hat. Andernfalls besser schälen und auch den Ingwer in Stücke schneiden. Alles zusammen etwa 5 Minuten in der Pfanne mit etwas Kokosöl anbraten. Andere Öle wie z.B. Rapsöl gehen auch, sollten aber teilweise nicht so stark erhitzt werden. Auf mittlerer Stufe anbraten ist auch besser, um die Nährstoffe beizubehalten. Nun den Reis aufstellen und nach Anleitung kochen lassen.

Danach die Kokosmilch, das Ahronsirup, die Gemüsebrühe und die Hälfte der Kichererbsen mit in die Pfanne geben und weitere 5 Minuten köcheln lassen. Anschließend einen Stängel Zitronengras, 3 Kaffir-Limettenblätter und 2 kleine rote Chilis zerkleinern und mit in die Pfanne geben. Das Ganze mit Salz, schwarzen Pfeffer, Paprika-, Kurkuma- und Zimtpulver (oder frisch im Mörser zerstoßen) abschmecken. Du kannst auch hier fertiges Currypulver verwenden, aber durch die zugefügten Gewürze ist es bereits ein selbstgemachtes Curry. Zum Schluss alles in der Pfanne mit einem Pürierstab cremig mixen. Die übrigen Kichererbsen noch kurz von allen Seiten in einer Pfanne knusprig anbraten, mit Gewürzen deiner Wahl abschmecken und als Deko für deinen Reis auf Curry nehmen.

Veganes Curry Variante 2

Veganes Curry JamaikaFolgendes Rezept stammt von Felix, vielen Dank für deine Teilnahme! Zutaten für ca. 2 Portionen ohne Beilage:

  • 1 Dose weiße Bohnen
  • 50g Rote Linsen
  • 1 Mittelgroße Karotte
  • 1/4 Brokkolikopf
  • 1 mittelgroße Tomate
  • 100ml Kokosmilch
  • 250ml Gemüsebrühe
  • 1 Zwiebel & 1 Knoblauchzehe
  • Etwas frischen Ingwer
  • 1 EL Senf & 1 EL Currypaste
  • 1 TL Kreuzkümmel, Thymian, Kurkuma

Zubereitung:
Zunächst den Brokkoli, die Tomate und die Karotte waschen und klein schneiden. Daraufhin die Bohnen abgießen und die Linsen kurz durchwaschen, danach auf die Seite stellen. Nun den Knoblauch, die Zwiebel und den Ingwer klein hacken und in etwas Öl oder Wasser anbraten bis alles goldbraun ist. Anschließend die Karotten und den Brokkoli ebenfalls mit anbraten. Daraufhin die Currypaste und die Kokosmilch mit in die Pfanne geben und alles mit  Gemüsebrühe ablöschen. Abschließend nur noch die Gewürze, den Senf, die Linsen und Bohnen dazugeben und bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis alles gar ist. Die gestückelte Tomate unterrühren und mit etwas Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Nun kannst du dein selbstgemachtes Curry Typ Jamaika zum Beispiel mit Dinkelvollkornnudeln genießen.

Veganes Curry Variante 3

Veganes Curry 3Folgendes Rezept stammt von Oliver, vielen Dank für deine Teilnahme! Zutaten für ca. 2 – 3 Portionen ohne Beilage:

  • 1 Blumenkohl in kleine Röschen geschnitten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Daumengroßes Stück Ingwer gerieben
  • 1 gewürfelte Zwiebel
  • 3 EL rote Currypaste
  • 1 rote Chili gehackt
  • 2 TL Curry-Pulver, Kurkuma, Paprikapulver
  • Halber TL schwarzer Pfeffer
  • 1 EL AgavenDicksaft
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 200ml Kokosmilch
  • 100g Spinat

Zubereitung:
Zunächst die Zwiebeln in einer großen Pfanne in Rapsöl anbraten, nach ein paar Minuten den Knoblauch und Chili hinzufügen und zum Schluss den Ingwer beigeben. Mit der Kokosmilch ablöschen und die Currypaste darin auflösen. Nun würzt du die Pfanne mit dem Pfeffer, Curry, Kurkuma, Paprikapulver, AgavenDicksaft und der Soja-Sauce und verrührst alles gut. Nun die Kichererbsen und die Blumenkohl-Röschen hinzufügen und mit geschlossenem Deckel 20 – 25 Minuten köcheln lassen. Am besten auf niedriger Temperatur köcheln lassen und gelegentlich umrühren. Sobald der Blumenkohl gar ist, den Spinat hinzugeben und 2-3 Minuten unter Rühren weiterköcheln lassen. Dazu passt Reis oder Brot!

Veganes Curry Variante 4

Schnelles Curry

Folgendes Rezept stammt von Patricia, vielen Dank für deine Teilnahme! Zutaten für ca. 2 – 3 Portionen ohne Beilage:

  • 1 EL Öl
  • Halbe Zwiebel, fein gehackt
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 1/2 TL Salz, 1/4 TL Pfeffer, 2 TL Currypulver
  • Daumengroßes Stück Ingwer
  • Eine Handvoll Pilze oder ein Kräuterseitling
  • 350 g Kichererbsen, essbereit
  • 1 TL Chilipaste (optional)
  • 200 ml Kokosmilch
  • 250 ml Tomatensoße
  • 2 Handvoll frischen Spinat

Zubereitung:
Brate die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer zunächst in dem Öl auf hoher Hitze ein paar Minuten an. Nun die Pilze und Kichererbsen dazu geben. Die Gewürze und die Chilipaste unterrühren und mit Kokosmilch ablöschen. Danach die die Tomatensoße hinzufügen und alles gut verrühren. Zum Schluss nur noch den Spinat unterheben und kurz köcheln lassen. Und schon ist das Blitzrezept fertig! Dazu passt Reis aber auch Nudeln, Kartoffeln oder Brot machen sich gut dazu!

Veganes Curry Variante 5

Rezept 2Folgendes Rezept stammt von Monja, vielen Dank für deine Teilnahme! Zutaten für ca. 3 – 4 Portionen ohne Beilage:

  • 1 Knoblauchzehe gehackt
  • Pflanzenöl, z.B. Kokos oder Raps
  • 1 Zwiebel gewürfelt
  • Halber Butternut Kürbis gewürfelt
  • 200g Zuckerschoten
  • 1 Tofublock (natur, geräuchert oder gemixt)
  • 100g braune Champignons
  • 2 EL Mandelmus
  • 100ml Sojamilch
  • Gewürze: Ingwer, Zitronenmelisse, Thymian, Paprikapulver, Currypulver, Salz,Pfeffer, Chili, Kurkuma, frische Kräuter zum garnieren

Zubereitung:
Den Kürbis halbieren, aushöhlen und anschließend in mundgerechte Stücke würfeln. Den Tofublock etwas ausdrücken und abtropfen lassen, so nimmt er Geschmack und Würze der Sauce besser auf. Nun auch den Tofu in mundgerechte Würfel schneiden. Pilze, Zwiebeln und Knoblauch  schälen bzw. putzen und stückeln. Auch hier zunächst die gestückelte Zwiebel und Knoblauch in etwas Pflanzenöl anbraten. Nun den Kürbis und die Zuckerschoten hinzufügen und nach belieben mit obigen Gewürzen verfeinern.

Je nachdem wie scharf dein Curry werden soll, fügst du auch Chili hinzu. Einige Minuten unter Rühren von allen Seiten anbraten. Danach die Pilze und den Tofu hinzufügen und unter Rühren weiter anbraten. Mit Sojamilch und Mandelmus ablöschen und weitere 10 Minuten köcheln lassen, bis alles gar ist und eine cremige Konsistenz hat. Gib weitere Gewürze und Schärfe nach Belieben hinzu und schmeck das Ganze immer wieder ab.

Veganes Curry Variante 6

RezeptFolgendes Rezept stammt von Sandra, vielen Dank für deine Teilnahme! Zutaten für ca. 3 – 4 Portionen ohne Beilage:

  • 400g Jackfruit natur
  • 1 EL grüner Thai Chili (mild)
  • Koriander, Knoblauch (gepresst), Kreuzkümmel und Kardamom
  • 1 Zwiebel gewürfelt
  • 2 Karotten in Scheiben
  • 150g Stangenbohnen
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 2 EL Tamarisauce / Sojasauce
  • handvoll Erdnüsse
  • 1 grüne Paprika
  • Koriander oder Petersilie & Jungzwiebel

Zubereitung:
Zuerst die Jackfruit in mundgerechte Stücke zerkleinern und in eine Marinade aus Grüner Thai Chili Paste, Koriander, Knoblauch, Kreuzkümmel und Kardamon einlegen. Das Ganze etwa eine Stunde ziehen lassen. Nun die Zwiebel mit etwas Öl glasig braten, dann die marinierte Jackfruit dazugeben und etwas anbraten. Anschließend die Karotten hinzufügen und unter rühren zusammen weiterbraten. Danach die Stangenbohnen hinzugeben und mit Kokosmilch ablöschen. Lass das Ganze kurz köcheln. Mit Tamarisauce oder alternativ Sojasauce abschmecken und abschließend die Erdnüsse und die Paprika untermischen. Am Ende mit frischem Koriander oder Petersilie und Jungzwiebeln garnieren.

Veganes Curry Variante 7

TopfFolgendes Rezept stammt von Diana, vielen Dank für deine Teilnahme! Zutaten für ca. 3 Portionen ohne Beilage:

  • 2 mittlere Süßkartoffen
  • 1 Möhre
  • 1/2 Brokkoli
  • 1 Dose Kokosnussmilch
  • 4-5 Zuckerschoten
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 – 2 TL Massaman-Curry-Paste. Das ist eine thailändische Currymischung. Vorsichtig mit der Menge, sie ist sehr scharf
  • Etwas frischen Ingwer kleingehackt + halbe Limette in Scheiben (bei Bioqualität beides mit Schale)
  • 4 TL Erdnussbutter + kleine handvoll Erdnüsse
  • Pflanzenöl

Zubereitung:
Zuerst die Süßkartoffeln, den halben Brokkoli, die Möhre und den Ingwer in kleine Stücke schneiden und in der Pfanne mit etwas Öl anbraten. Danach die Kichererbsen hinzugeben, kurz mit braten und anschließend alles mit der Kokosmilch ablöschen. Nun die Massaman Currypaste, Erdnussbutter sowie Erdnüsse und Limettenscheiben mit hineingeben. Alles etwa 30 Minuten auf niedriger Temperatur köcheln lassen bis die Süßkartoffeln weich sind. Falls es zu mild geworden ist, einfach nach Belieben mit der Currypaste nachwürzen.

Veganes Curry Variante 8

Veganes Thai CurryFolgendes Rezept stammt von Jasmin, vielen Dank für deine Teilnahme! Zutaten für ca. 2 Portionen:

  • 200g Tofu
  • Gemüse nach Wahl (Möhre, Blumenkohl, Parika…)
  • Kreuzkümmel, Pfeffer, Ingwergranulat, Salz, Paprikapulver und Zitronengras nach Geschmack
  • 1 Zwiebel + 2 Knoblauchzehen
  • 150g Stangenbohen
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 250g Udonnudeln
  • 1 EL Sojasauce
  • 2 EL passierte Tomaten
  • 1 Dose Kichererbsen oder Bohnen
  • Pflanzenöl z.B. Kokos, Raps

Zubereitung:                                                                                                                                                   Zuerst die Zwiebel und den Knoblauch kleinschneiden und in Öl anschwitzen. Danach den Tofu aus der Packung nehmen, ausdrücken und kleinschneiden. Beliebiges Gemüse klein schneiden (z.B. Möhren, Blumenkohl, Zucchini etc.). Nun den Tofu und das Gemüse mit in den Wok geben und kurz mitbraten. Alles mit einer Dose Kokosmilch ablöschen. Anschließend 1 – 2 EL passierte Tomaten und etwas Sojasoße unterrühren. Mit reichlich Kreuzkümmel, Pfeffer, Ingwergranulat, Salz, Paprikapulver und Zitronengras würzen. Optional zum Zitronengras eignet sich auch ein Schluck Zitronensaft. Das Ganze ca. 10 – 15 min köcheln lassen. Währenddessen die Udonnudeln aufsetzen und nach Packungsanleitung kochen. Abschließend noch gekochte Hülsenfrüchte mit in den Wok geben, z.B. Kichererbsen, Linsen oder Bohnen. Mit Udonnudeln servieren und ein geniales Thai Curry genießen.
✔️Tipp: Spart nicht bei den Gewürzen. Gerade Kreuzkümmel macht das Curry so lecker 😋

Veganes Curry Variante 9

Scharfe Tomate Folgendes Rezept stammt von Silvia, vielen Dank für deine Teilnahme! Zutaten für ca. 2 Portionen:

  • 150 g Basmatireis
  •  1 Zucchini
  •  ¼ TL Zimt + ¼ TL gemahlener Kardamom
  •  1 Loorbeerblatt
  •  Je ½ TL Koriandersamen, Kreuzkümmel, Cayennepfeffer, Kurkuma
  •  Salz
  •  1 Knoblauchzehe + 1 rote Zwiebel
  • 480 g Tomaten
  •  1 Chili + 1 cm großes Stück Ingwer
  •  2 EL schwarzer Sesam
  •  1 Handvoll Sprossen
  •  Kokos- oder Rapsöl zum Braten
  •  ggf. Sojajoghurt

Zubereitung:                                                                                                                                                                                                                                               Zuerst den Reis nach Packungsanweisung aufsetzen und zum köcheln bringen. Nun Salz, Zimt, Kardamom und das Loorbeerblatt hinzufügen und etwa 10 – 12 Minuten köcheln lassen. Nachdem der Reis fertig geköchelt ist, entfernst du das Lorbeerblatt wieder. Nun den Knoblauch, Chili und Ingwer fein hacken und Koriander sowie Kreuzkümmel in einem Mörser zerstoßen. Nun noch die die Zucchini würfeln, die Tomaten stückeln und die Zwiebel in feine Streifen schneiden. Wer lieber Tomaten ohne Haut mag, kann diese auch vorher häuten. Dafür einfach die Tomaten oben kreuzweise mit einem Messer einritzen und mit Heißwasser übergießen. nach kurzer Ziehzeit kann die Haut abgezogen werden.

Jetzt die Chili-Knoblauch-Ingwer-Mischung in etwas Kokosöl anbraten. Den Koriander, Cayennepfeffer, Kurkuma und Kreuzkümmel hinzufügen und kurz weiterbraten. Wenn die Gewürze schön duften, die Zwiebel und die Zucchini zugeben. Nach kurzer Zeit auch die Tomaten hineingeben und alles mit etwas Salz abschmecken. Etwa 10 Minuten bei geschlossenem Deckel braten, dafür am Besten die Temperatur runter stellen. Falls dir das Curry gericht zu scharf ist, kannst du es mit etwas Sojajogurt abmildern. Alternativ lässt sich der Cayennepfeffer auch durch süßes Paprikapulver ersetzen. Abschließend den Reis mit dem Curry anrichten und mit Sesam und Sprossen garnieren.

Veganes Curry Variante 10

To goFolgendes Rezept stammt von Diana, vielen Dank für deine Teilnahme! Zutaten für 4 Wrap Ecken oder 2 große gerollte Wraps:

  • 2 große Tortilla Wraps (Weizen- oder Vollkorn)
  • Halbe Mango, gewürfelt
  • Handvoll Spinat, in feine Streifen geschnitten
  • 1 mittelgroße Süßkartoffel, gewürfelt
  • Handvoll Weißkraut, in feine Streifen geschnitten
  • Sesamkörner nach Bedarf
  • Fertige Garam Masale Curry Mischung (oder selber mischen)
  • Humus Natur, Curry oder Pikant
  • Salz
  • Pflanzenöl

Zubereitung:
Zunächst die Mango und die Süßkartoffel schälen und würfeln. Nun mit etwas Pflanzenöl auf niedriger Temperatur in der Pfanne gar „braten“. Wenn die Süßkartoffel fast durch ist, Spinat und Weißkraut hinzufügen. Danach die Garam Masala Gewürzmischung sowie Salz hinzufügen, unter Rühren gut vermengen bis alles gar ist. 2 große, runde Wraps kurz erwärmen. Entweder  viertelst du sie um solche Sandwiches zu machen oder du rollst sie wie Wraps. Bestreiche die warmen Tortillas nun mit Humus deiner Wahl und gebe anschließend die Curry-Masse aus der Pfanne hinzu. Mit etwas Sesam bestreuen und auch gerne zum Dekorieren nutzen. Fertig sind deine Curry Wraps to go.

Na, welches Vegane Curry ist auf Anhieb dein Favorit? Lass es uns gerne wissen und besuche auch die Teilnehmer auf ihren Instagram- oder Webseiten. Die Namen und die Bilder der Teilnehmer sind mit der jeweiligen Seite verlinkt! Viel Spaß beim Entdecken und schau dir auch gerne meine anderen veganen Rezepte zum Nachmachen an!

Es gibt 8 Kommentare

Kommentiere selbst
  1. 3
    Sandra

    Liebe Patricia, dein Beitrag über Curry ist richtig toll geworden. Curry ist ja wirklich unglaublich vielfältig. Selbst für Leute wie mich, die Schärfe nicht vertragen, gibt es viele Optionen.
    Generell finde ich deinen Blog sehr lesenswert und freu mich immer wenn ich Zeit habe um darin zu schmökern oder mir deinen Podcast anhören kann.
    Dankeschön das ich dieses Mal auch ein kleiner Teil davon sein durfte.

    • 4
      Patricia Habel

      Liebe Sandra, ich freue mich unfassbar über dein sehr wertschätzendes Feedback und vor allem, dass du dir die Zeit genommen hast, dies hier zu verfassen! Vielen lieben Dank dafür. Ich freue mich auch total über die vielen Rezepte, die ihr dazu beigetragen habt! Viele Grüße

  2. 7
    Silvia

    Liebe Patricia, herzlichen Dank für diesen informativen und inspirierenden Beitrag! Es sind so tolle Rezepte dabei und ich werde sicher einiges davon nachkochen. Es freut mich auch sehr, dass mein Rezept dabei sein darf!

    • 8
      Patricia Habel

      Danke Silvia für deine Rückmeldung zur Aktion! Mich hat die gesamte Aktion auch mega inspiriert, neues auszuprobieren und ich freue mich einfach mega, eure ganzen Rezepte hier auf meinem Blog verewigen kann! Hab ein schönes Wochenende!

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